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Schüco stellt Modulfassadensystem FM 50 vor

  • Statik, Funktion und Design in drei Modulen

(13.12.2005) Hervorragende Wärmedämmung und kurze Fertigungszeiten - das verspricht das neue Modulfassadensystem FM 50 von Schüco. So werden lediglich drei Module zusammengefügt, die sich durch einen hohen Vorfertigungsgrad auszeichnen. Das soll Zeit und Geld sparen. Zugleich ist das neue Modulsystem kompatibel mit allen Schüco Einsatzelementen:

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Eine herkömmliche Pfosten-Riegel-Fassade besteht aus vielen Einzelkomponenten - die Modulfassade FM 50 aus drei vorkonfektionierten Modulen. Diese Bündelung lässt im Vergleich zur konventionellen Fassadenbauweise eine um ca. 15 Prozent verringerte Fertigungszeit erwarten.

Modul 1: Statik

Das Tragwerk der Fassadenkonstruktion besteht aus gleichen Pfosten- und Riegelprofilen mit einer Ansichtsbreite von 50 mm. Die Riegel werden gerade zugeschnitten und die Riegelausklinkung entfällt.

Modul 2: Funktion

Dieses Modul übernimmt im Wesentlichen drei Funktionen:

  • Aufnahme der Verglasung bzw. Füllung,
  • Abdichtung nach Innen und
  • Wärmedämmung.

Das Funktions-Modul besteht aus einem Drainageprofil mit bereits werkseitig eingebrachten inneren Glasanlagedichtungen, die für die Überlappung in den Stoßbereichen lagenweise trennbar ausgebildet sind. Drei überlappende Entwässerungsebenen sorgen für hohe Dichtigkeit und eine flexible Aufteilung der Fassade. Zur optimalen Energieeinsparung stehen zwei Dämmklassen zur Auswahl:

  • die hochwärmegedämmte Version (HI), die durch ein zusätzlich eingerolltes Dämmprofil Uf-Werte zwischen 0,92 und 1,35 W/m²K erreicht, und
  • die wärmegedämmte Ausführung mit Uf-Werten zwischen 1,66 und 1,98 W/m²K.

Modul 3: Design

Abdichtung und Einspannung der Verglasungen sowie Füllungen - das sind die Funktionen des Moduls 3. Es besteht aus dem Andruckprofil mit ebenfalls eingebrachten Verglasungsdichtungen und auf das System abgestimmten Bohrschrauben zur Montage.

Geprüfte System-Sicherheit für CE-Zeichen

Um den Kosten- und Verwaltungsaufwand für die Metallbau-Partner so gering wie möglich zu halten, hat Schüco für seine Fassaden Erstprüfungen nach der neuen Produktnorm EN 13830 durch das ift Rosenheim durchführen lassen. Die dabei ermittelten Produkteigenschaften sind im Prüfbericht 10830362 dokumentiert. Unter den im sog. "Guidance Paper M" definierten Voraussetzungen können die Prüfergebnisse direkt in die Dokumente übernommen werden, die vom Metallbauer im Rahmen der CE-Kennzeichnung erstellt werden müssen.

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