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Neue Aspekte in der Planung mit Tageslicht

(15.12.2005) Moderne Methoden der Lichtplanung ermöglichen es, bereits in der Entwurfphase die Wirkung der Ressource Tageslicht im Raum zu evaluieren. In der Vortragsreihe "Architektur im Dialog" stellt der Ingenieur für Lichtplanung Peter Andres am Beispiel der Entwürfe zum Projekt "Bergstraße" (Bild dazu) gemeinsam mit den projektverantwortlichen Architektenteams Dominique Perrault, Bothe Richter Teherani, Baumschlager & Eberle sowie Fritschi Stahl Baum neue Ansätze zur Planung mit Tageslicht vor:

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Lichtsituationen bei geschlossenem Seitenlicht und unterschiedlich starkem Lichteinfall von oben. Durch einen Lichtkamin mit vier in Kombination eingesetzten VELUX Dachwohnfenstern kann der Lichteinfall variiert und die Wirkung des Lichts im Raum dramatisch verändert werden.

Das von VELUX ins Leben gerufene Projekt "Bergstraße" in Malchen, Gemeinde Seeheim-Jugenheim, motivierte die renommierten Architektenteams, das Thema "Tageslicht" in den Entwürfen von drei Doppelhäusern und fünf Villen kreativ umzusetzen. Rechnergestützte Tageslichtsimulationen und Studien am 1:15-Modell unter dem künstlichen Himmel verdeutlichen, wie sich die architektonischen Besonderheiten - Lichtöffnungen, Licht und Schatten, Lichtwege und Licht als Energiequelle - auf Lichtqualität und -quantität auswirken. "Die verschiedenen Entwürfe zeigen unterschiedliche Ansätze für die Integration von Tageslicht in der Architektur. Die Fachvorträge des Lichtplanungsbüros Andres bieten für VELUX viele Ansatzpunkte, mit den Architekten über neue Aspekte in der Planung mit Tageslicht in Dialog zu treten", so Thomas Greiser, Leiter Team Architektur VELUX, Hamburg.


Das 1:15-Modell unter dem künstlichen Himmel ermöglicht qualitative Aussagen zur Tageslichtsituation.

Bei dem Entwurf des Teams Fritschi Stahl Baum standen beispielsweise Licht und Schatten im Mittelpunkt der Betrachtung: Lichtkamine mit vier in Kombination eingesetzten VELUX Dachwohnfenstern ermöglichen es, Tageslicht in fassadenferne, zentrale Raumbereiche zu lenken und dabei durch unterschiedlich geneigte Flächen plastische Licht- und Schatteneffekte zu erzielen. "Die Studie am Modell macht die Lichtwirkung erlebbar. So können bei der Planung von Licht-Raum-Situationen die vielfältigen Wirkungen von Tageslicht beurteilt und Planungsentscheidungen optimiert werden. Die immaterielle Energie des Lichts ist der vielleicht wichtigste 'Baustoff' in der Architektur", erklärt Professor Niklaus Fritschi. Die Tageslichtstudien bieten die Möglichkeit, Lichtwirkung und Tageslichteintrag im nächsten Schritt zu optimieren: Durch die Variation von hellen Flächen und der Anzahl der Öffnungen können der Lichteinfall am Modell gesteuert oder Blendeffekte reduziert werden.

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