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Jenseits des Tellerrandes: Lafarge investiert in Sachen Zement, um ...

  • mit dem Marktwachstum Schritt zu halten und
  • seine Position im Zementgeschäft zu stärken

(15.12.2005) Die Zementsparte der Lafarge Gruppe setzt weiter auf starkes wertschöpfendes Wachstum durch eine signifikante Ausweitung der Produktionskapazitäten und Modernisierung der Industrieanlagen.

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Foto aus der Meldung "Betonkunst in Duraspezial - Blütenspiel aus farbigem Beton" vom 19.8.2005

2005 begann die Gruppe mit dem Aufbau von 5 Mio. Tonnen zusätzlicher Produktionskapazität in China, Bangladesch, Mexiko, Marokko und Vietnam. Diese können 2006 vollständig in Betrieb genommen werden.

Zement, Zementindustrie, Zementverbrauch, Klinker, Bundesverband der Deutschen ZementindustrieUm die Position des Unternehmens im Zementgeschäfts zu stärken, mit dem Marktwachstum Schritt zu halten und Kunden noch besser bedienen zu können, wurden für die Zement- und Mahlwerke der Gruppe Neuinvestitionen in Höhe von rund 400 Mio. Euro beschlossen. Diese Entwicklungsinvestitionen werden in der Zementproduktion bis 2008 zu einer Kapazitätssteigerung von 5 Mio. Tonnen führen.

Durch Erhöhung der Produktionskapazität in den Zementwerken mit dem Marktwachstum Schritt halten.

  • In Russland wird Lafarge neben dem laufenden Modernisierungsprogramm 125 Mio. Euro zur Steigerung der Produktionskapazität im Werk Voskressensk bei Moskau investieren, um die Kapazität bis 2009 auf 3 Mio. Tonnen zu erhöhen. Eine im Rahmen dieses Kapazitätsausbaus geplante Trockenprozesslinie soll eine deutliche Verbesserung der technischen Leistung des Werks und der Produktqualität bringen, um die zusätzliche Nachfrage abdecken zu können. Im Raum Moskau ist die Zementnachfrage in den letzten fünf Jahren durchschnittlich um 10 % pro Jahr gestiegen.
  • In Südafrika wird Lafarge die Produktionskapazität im Werk Lichtenburg um 1 Mio. Tonnen erhöhen. Investitionen in Höhe von fast 120 Mio. Euro zur Steigerung der Produktionskapazität um 40 % auf 3,5 Mio. Tonnen werden die Position von Lafarge im Nordwesten des Landes stärken. Mit diesen Investitionen und den bereits laufenden Modernisierungsmaßnahmen für das Werk festigt die Gruppe ihre starke Position und schafft die nötigen Voraussetzungen, um die zunehmende Nachfrage in diesem schnell wachsenden Markt bedienen zu können.
  • In Sambia wird Lafarge ein neues Werk nach neuesten technischen Standards errichten. Das Werk mit einer Kapazität von 750.000 Tonnen entsteht in der Nähe der Hauptstadt Lusaka und soll 2008 die Produktion aufnehmen. Mit dieser Investition steigt die Gesamtkapazität von Lafarge in Sambia auf 1,2 Mio. Tonnen. Damit verfügt Lafarge über die nötigen Kapazitäten, um den wachsenden Bedarf des Landes im Infrastrukturbereich, insbesondere für neue Kupferminen und den Bau von Elektrizitätswerken, decken zu können. Durch den Kapazitätsausbau können auch benachbarte Länder mit Zement beliefert werden. Die Investitionen von Lafarge liegen hier bei etwa 85 Mio. Euro.
  • In den Vereinigten Staaten werden kleine Investitionen im Werk Roberta im Bundesstaat Alabama zu deutlichen Kapazitätssteigerungen auf 1,4 Mio. Tonnen bis Mitte 2006 führen.
  • Weitere Projekte in der Prüfungsphase sind: die Verdopplung der Produktionskapazität im Werk Tétouan in Marokko und im Werk nahe Quito in Ecuador sowie neue Produktionslinien in den Vereinigten Staaten.

Neue Mahlwerke, um lokale Märkte besser bedienen zu können

Zement, Bindemittel, Hochleistungsfließmittel, Hochleistungszement, hochfester Beton, Lafarge, Sichtbeton, Kunst am Bau,Neben Zementwerken investiert Lafarge in verschiedene Mahlwerke, u.a. Mahlwerke für Schlacke, um die lokalen Märkte besser bedienen zu können. Ein Beitrag der Gruppe zur Förderung nachhaltiger Entwicklung besteht in der Verwendung von Schlacke, ein Rückstandsprodukt in der Stahlerzeugung, als Ersatzstoff in der Zementherstellung. Der Einsatz dieses Materials mit hydraulischen Bindeeigenschaften trägt dazu bei, dem Klimawandel entgegenzuwirken.

  • In Spanien hat Lafarge kürzlich 30 Mio. Euro in die Übernahme des Zementmahlwerks Cemento Esfera in Tarragona mit einer Kapazität von 500.000 Tonnen investiert.
  • In Südkorea hat Lafarge die Übernahme eines Mahlwerkes in Soosung für 20 Mio. Euro bekanntgegeben. Dieser neue Produktionsstandort mit einer Kapazität von 1 Mio. Tonnen in der Provinz Gyeonbuk deckt den Bedarf der drittgrößten südkoreanischen Stadt Taegu und ermöglicht Lafarge die Entwicklung der Schlackeverwendung im Zementgeschäft.
  • In Frankreich investiert Lafarge 25 Mio. Euro in ein neues Schlackemahlwerk mit modernster Technologie. Das Mahlwerk mit einer jährlichen Kapazität von 300.000 Tonnen am Hafen von Bordeaux bei Bassens soll Anfang 2007 in Betrieb genommen werden und wird die Produktionsstrukturen von Lafarge im Südwesten Frankreichs stärken. Lafarge hat auch einen Antrag zum Bau eines neuen Mahlwerks in Sète gestellt, um die Synergien mit dem Zementwerk in Port La Nouvelle zu optimieren.
  • In Chile investiert Lafarge 20 Mio. Euro in ein neues Mahlwerk in Puerto Montt im Südwesten des Landes. Das Werk mit einer Produktionskapazität von 300.000 Tonnen Puzzolan-Zement soll 2007 die Produktion aufnehmen.
  • In Marokko prüft Lafarge ebenfalls die Möglichkeit einer Verdopplung der Kapazität des Mahlwerks in Tanger auf 1 Mio. Tonnen.

Als weltweit agierender Hersteller von Baustoffen hält die Lafarge Gruppe Spitzenpositionen in ihren vier Geschäftsbereichen Zement, Zuschlagstoffe & Beton, Dachbaustoffe und Gips. Lafarge ist in 75 Ländern aktiv und beschäftigt 77.000 Mitarbeiter. In 2004 erzielte Lafarge einen Umsatz von 14,4 Mrd. Euro.

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