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Unipor öffnet sich für internationale Mitglieder

  • Unipor-Gruppe ändert Struktur
  • Satzungsänderung: Unipor wählt neuen Vorstand

(6.1.2006) Rücktritt des gesamten Vorstandes, Gründung eines Aufsichtsrates, außerordentliche Neuwahlen - die Ende 2005 durchgeführte Jahresversammlung der Unipor-Ziegel-Gruppe in Meran (Südtirol) hatte es diesmal in sich. Anlass der Aktivitäten war eine neue Satzung, die vorab einstimmig von den 23 Mitglieds-Unternehmen beschlossen wurde. Sie sieht nach mehr als 20 Jahren eine Anpassung der Organisations-Struktur an die rechtlichen Erfordernisse der heutigen Zeit vor - und soll die Handlungsfähigkeit der Gruppe verbessern.

Kastulus Bader Kunibert Gerij

So besteht der neue Unipor-Vorstand aus zwei Personen statt bisher sieben Personen, die zusammen mit einem neu gegründeten Aufsichtsrat die Ziegel-Gruppe lenken. Zum neuen und alten Vorstandsvorsitzenden wurde Kastulus Bader (Landshut; oben links) gewählt. Zu seinem Stellvertreter bestimmten die Mitglieder Kunibert Gerij (Olfen, Westfalen; oben rechts). Die neue Satzung enthält zudem erstmalig Regelungen, die ausländischen Ziegel-Unternehmen den Eintritt in die Unipor-Gruppe erleichtern.

Dr. Thomas Fehlhaber
Rudolf Bax, Dr. Walter Dollinger

"Für den Endkunden ändert sich praktisch nichts. Aber für die Unipor-Gruppe bietet die neue Struktur entscheidende Vorteile", zieht Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber (3. Bild) zufrieden Bilanz nach der Unipor-Jahresversammlung 2005 in Meran (Südtirol). Ohne Gegenstimme stimmten die 23 mittelständischen Mitglieds-Unternehmen einer Satzungsänderung zu, die für Unipor eine neue Organisations-Struktur und eine größere Handlungsfreiheit vorsieht. Die ausgeschiedenen fünf Vorstandsmitglieder bilden einen neuen Aufsichtsrat. Er setzt sich zusammen aus den Unternehmern Anton Hörl (Hörl & Hartmann Ziegeltechnik, Dachau), Wolfgang Jung (Ziegel- und Betonwerke Lücking, Paderborn), Rudolf Bax (Ziegelwerk Wenzel, Hainburg), Rainer Nothdurft (Ziegelwerk Friedland) und Stephan Renz (Unipor-Kroatien).

Eine weitere wichtige Personal-Entscheidung wurde bereits im Vorfeld der Jahresversammlung bekannt: Zum neuen Vorsitzenden des Technischen Ausschusses wurde das Aufsichtsrat-Mitglied Rudolf Bax (4.Bild) berufen. Er ist damit für die Produktentwicklung bei Unipor verantwortlich - und übernimmt die Nachfolge von Dr. Walter Dollinger.

Unipor-Ziegel bald in China?

Die neue Satzung soll es interessierten Mauerziegel-Herstellern leichter machen, Mitglied der Unipor-Gruppe zu werden. Das gilt sowohl für deutsche Unternehmen als auch für ausländische Produzenten. "In Zeiten der Globalisierung und des internationalen Wettbewerbes ist es unsinnig, sich gegenüber Interessenten aus dem Ausland abschotten zu wollen. Wir können uns sehr gut vorstellen, dass Unipor auch für ausländische Unternehmen bedeutsam ist. Gerade im asiatischen Raum, wo - wie in China - der klassische Backstein inzwischen verboten ist“, erklärt Fehlhaber. Eine Teilhabe ausländischer Unternehmen könne dabei auf vielfältige Weise umgesetzt werden. Allerdings werde man keine Abstriche bei den Qualitäts-Ansprüchen machen. "Wo Unipor-Ziegel drauf steht, muss auch ein Ziegel von Unipor-Qualität drin sein“, fasst Fehlhaber zusammen.

Der internationalen Öffnung der Ziegel-Gruppe ging eine mehrjährige Vorbereitung in Kroatien voraus. Dort hat sich inzwischen das zu Unipor gehörende Ziegel-Unternehmen ZSM (Aichach) mit zwei Werken etabliert, die einen Großteil der Nachfrage im ehemaligen Jugoslawien bedienen können. "In Kroatien gefertigte Unipor-Ziegel sind binnen kurzer Zeit zu einem gefragten Marken-Artikel auf dem südslawischen Markt geworden. Diesen Erfolg wollen wir nun auch auf andere Länder übertragen“, umschreibt Fehlhaber die Zielsetzung.

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