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permasoft 5000 ermöglicht VDI-konforme Befüllung der Heizungsanlage

Heizungsanlage, Entmineralisierung, VDI-Richtlinie 2035, Kalkablagerungen, Heizungskreislauf, Korrosion, Füllwasser, Ergänzungswasser, Füllwasserqualität, Wasserenthärtung, Ionenaustausch(1.4.2006) Seit Dezember 2005 ist die novellierte VDI-Richtlinie 2035 in Kraft. Häufige Störungen und Schäden durch Korrosion und Kalkablagerungen im Heizungskreislauf hatten eine Überarbeitung erforderlich gemacht. Wichtig für Planer und Anlagenbauer: Die Richtwerte für das Füll- und Ergänzungswasser gelten jetzt schon ab 50 kW Heizleistung.

Die überarbeitete Fassung der VDI 2035 hat weitreichende Auswirkungen, denn nun beziehen sich die Richtwerte auf die Mehrzahl der Heizungsanlagen von Mehrfamilienhäusern. Vor der Novellierung hatten die Bestimmungen zur Füllwasserqualität nur für Anlagen über 100 kW gegolten. Jetzt muss auch für kleine Heizungsanlagen eine Wasserenthärtung beim Befüllen vorgenommen werden. Deshalb hat perma-trade, Spezialist für Wasserbehandlung, eine Entmineralisierungseinheit für Heizungswasser auf den Markt gebracht.

permasoft 5000 arbeitet nach dem Prinzip des Ionenaustauschers. Durch die Entmineralisierung wird die Wasserhärte auf weniger als 3°dH reduziert, was die Belagsbildung im Heizungssystem verhindert und damit zu einer optimalen Wärmeübertragung beiträgt. Zugleich wird die Leitfähigkeit des Wassers auf Werte zwischen 50 und 100 μS/cm abgesenkt. Die geringe Restleitfähigkeit vermindert in erster Linie die Korrosionsgeschwindigkeit. Außerdem werden korrosive Ionen wie Chlorid und Sulfat, die sonst zur gefürchteten Lochkorrosion führen können, aus dem Füllwasser entfernt.

Zusätzlich zur Entmineralisierung wird das Füllwasser mittels eines pH-Stabilisators alkalisiert, um Säurekorrosion zu verhindern. Die erzielten pH-Werte zwischen 8,2 und 9,5 entsprechen der in der VDI-Richtlinie geforderten Spanne und markieren in etwa auch den optimalen pH-Wertbereich, in dem praktisch keine Korrosionsprozesse mehr ablaufen. Der ursprüngliche pH-Wert des einzufüllenden Wassers liegt in den allermeisten Fällen zwischen 7,2 und 7,5 und damit deutlich unterhalb der geforderten korrosionshemmenden Werte. Für Aluminiumwerkstoffe bietet perma-trade eine spezielle Entmineralisierungseinheit an, da hier der pH-Wert maximal 8,5 betragen sollte.

permasoft 5000 dient hauptsächlich der Erstbefüllung von Heizungsanlagen im Einwegbetrieb. Die Kapazität der Entmineralisierungseinheit ist abhängig vom Härtegrad des Wassers, sie lässt sich nach der Formel °dH × Liter ≈ 5.000 berechnen. Demnach können bei einer Härte von 20°dH ca. 250 Liter Wasser mit dem permasoft 5000 entmineralisiert werden. Bei einer Härte von 15°dH sind es etwa 330 Liter.

Heizungswasser, Entmineralisierung, Korrosion, Kalkablagerungen, VDI-Richtlinie 2035, Heizungskreislauf, Ergänzungswasser, Heizungsanlage, Füllwasser, Füllwasserqualität, Wasserenthärtung, Ionenaustausch

Jeder Einheit legt perma-trade eine Tabelle bei, mit der sich die Kapazitätsmenge leicht bestimmen lässt. Für den Fachmann ist auch die Installation einfach und rasch entsprechend der EN 1717 zu bewerkstelligen. Zur genauen Dosierung der Füllwassermenge sollte eine Wasseruhr zwischen dem Wasserzufluss und permasoft 5000 geschaltet werden. Nach dem Befüllen kann die Entmineralisierungseinheit problemlos über den Hausmüll entsorgt werden.

Mit der Doppelwirkung von Entmineralisierung und gleichzeitiger Alkalisierung in einem Gerät stellt perma-trade dem SHK-Fachhandwerk eine bemerkenswerte Lösung zur Verfügung. Der Einsatz von permasoft 5000 läßt mit der umfassenden Korrosionsschutzwirkung inklusive der Verminderung von Belagsbildung einen optimalen Schutz vor Heizungsschäden erwarten. Vor allem aber soll damit gewährleistet werden, dass die Bestimmungen der neuen Richtlinie erfüllt und alle Heizungsanlagen VDI-konform befüllt werden. Für den Installateur und Planer ist diese Sicherheit dank permasoft 5000 von enormer Bedeutung, denn allein er ist für die korrekte Befüllung der Heizungsanlage verantwortlich und damit voll in der Gewährleistungspflicht. Viele Hersteller übernehmen künftig keine Garantie bei Kesselanlagen, die durch mangelnde Füllwasserqualität geschädigt werden.

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