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Bau- und Baustoffmaschinenhersteller erhöhen Umsatzprognose 2006 auf zehn Prozent

(24.7.2006) "Dank der regen Nachfrage hat der VDMA-Fachverband Bau- und Baustoffmaschinen seine Umsatzprognose für die Branche von bisher acht auf zehn Prozent für das laufende Jahr erhöht", erklärte der Vorsitzende des VDMA-Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen, Dr. Christof Kemmann, BHS-Sonthofen GmbH, am 11.7. in Frankfurt. Die deutschen Baumaschinenhersteller konnten ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2006 im Inland um rund 27 Prozent auf rund 1,14 Milliarden Euro steigern. Die Baustoff-, Keramik-, und Glasmaschinenhersteller steigerten den Umsatz im Inland um rund 23 Prozent auf ca. 390 Millionen Euro. "Auch der Export lief in diesem Jahr bisher rund", betonte Kemmann. Hier wuchsen die Umsätze um 22 Prozent bei Baumaschinen auf 3,1 Milliarden Euro und um 12 Prozent bei Baustoff-, Keramik- und Glasmaschinen auf über 1,1 Milliarden Euro. Die Exportquote der Branche liegt weiter bei mehr als 75 Prozent.

Umsatzentwicklung Baumaschinen 1995-2006 (ohne Baustoff-, Keramik- und Glasmaschinen)
Baumaschine, Baustoffmaschine, Baumaschinen, Baumaschinenhersteller, Baustoffmaschinenhersteller, Baustoffmaschinen, VDMA-Fachverband Bau- und Baustoffmaschinen
Index Umsatz 2000 = 100, Gl. 6-Monats-Durchschn.

Gründe für die verbesserte Inlandsnachfrage seien nach Angaben der Hersteller große Mietparkgeschäfte, eine Zunahme der Händlerlagerbestände sowie ein spürbarer Abfluss von Gebrauchtmaschinen ins Ausland, insbesondere nach Mittel- und Osteuropa. Für das Plus beim Auslandsumsatz sorgten die derzeitigen Hauptabsatzmärkte der Branche, hier vor allem Nordamerika sowie die großen Baumärkte Europas und Chinas. "In China ist es allerdings aufgrund der marktüblichen Preise kaum noch möglich, Maschinen aus europäischer Fertigung abzusetzen. Eine lokale Produktion ist deshalb auf Dauer unumgänglich", betonte Dr. Sebastian Bauer, Geschäftsführer der Bauer Maschinen GmbH in Schrobenhausen.

Das größte Wachstumspotential der Branche wiesen derzeit die Exporte auf die arabische Halbinsel, nach Indien, Russland und Osteuropa auf. Aber auch andere Märkte, wie beispielsweise Südostasien, machten wieder Spaß. "So gut sah es noch nie aus", kommentierte Michael Michaelis, Liebherr Export AG, Nussbaumen, das aktuelle Stimmungsbild der Branche.

Auch für den weiteren Verlauf 2006 und für 2007 ist die Branche optimistisch. Dass der Inlandsmarkt wieder Fahrt aufnehme stimme die Hersteller besonders froh und gebe Anlass zu diesem Optimismus. "Vieles hängt allerdings davon ab, wie sich die Absatzsituation in den USA und China sowie die Lage auf den Rohstoff- und Devisenmärkten mittelfristig entwickelt", sagte Kemmann. Probleme bereiten den Herstellern weiterhin die Preise und die Verfügbarkeit von Stahl und Reifen.

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