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Mit Holzfaser-Dämmung im Haus einen "kühlen Kopf" bewahren

(5.9.2006) Draußen unerträglich heiß, drinnen angenehm kühl auch ohne Einsatz Energie verbrauchender Geräte - das wäre nach Meinung vieler Bauherren und Hausbesitzer ideal. "Wer einen Neubau oder eine Sanierung seines Altbaus plant und sich rund ums Jahr ein behagliches Wohnklima wünscht, sollte an einen ausreichenden sommerlichen Hitzeschutz mit gleicher Selbstverständlichkeit denken wie an den winterlichen Wärmeschutz", rät Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser-Dämmstoffe e.V. (VHD) in Wuppertal. Durch die Wahl geeigneter Dämmstoffe lasse sich verhindern, dass sich die Wohn- und Aufenthaltsräume unter Sonneneinwirkung zu stark erhitzen und die Wohnqualität darunter leidet.

Holzfaser-Dämmung für sommerlichen Wärmeschutz
Bild aus dem Beitrag "Holzfaser-Dämmstoff mit Wärmeleitfähigkeit von 0,039" vom 6.1.2005

Gute Dämmstoffe für den sommerlichen Hitzeschutz zeichnen sich aus durch ...

  • ein gutes Wärmedämmvermögen (kleine Wärmeleitzahl),
  • sie sind relativ schwer (große Rohdichte) und
  • haben damit eine große Wärmespeicherfähigkeit (große spezifische Wärmespeicherkapazität).

Mit solchen Dämmstoffen lassen sich Bauteile herstellen, die nur einen kleinen Teil der Wärme von außen nach innen weiterleiten (große Amplitudendämpfung) und diesen Wärmeanteil im Dämmstoff so lange puffern, bis die nächtliche Auskühlung einsetzt (lange Phasenverschiebung). So gelangt in das Gebäudeinnere eine nur geringe Wärmemenge, die durch Lüften in den Nachtstunden abgeführt werden kann.

Welchen Beitrag ein Dämmstoff zum sommerlichen Hitzeschutz leistet, lässt sich an der so genannten "Temperaturleitzahl a" ablesen, in die das Wärmedämmvermögen, die Rohdichte und die Wärmespeicherkapazität einfließen: Je kleiner dieser Kennwert ausfällt, desto größer ist sein Widerstand gegen den Wärmeeintrag - und umso besser ist der Dämmstoff als Schutzschild gegen unerwünschten Hitzeeintrag geeignet. Sofern die Temperaturleitzahl a für einen Dämmstoff nicht angegeben wird, lässt sie sich durch Dividieren der Wärmeleitzahl durch die Rohdichte und die spezifische Wärmespeicherkapazität einfach ermitteln.

Holzfaser-Dämmstoffe beispielsweise sind vergleichsweise schwer und verfügen über eine sehr hohe Wärmespeicherkapazität bei gleichzeitig niedriger Wärmeleitfähigkeit. Sie sind daher hervorragend geeignet, rund ums Jahr für behagliches Raumklima zu sorgen.

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