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Neue Sandwichplatten von BASF für Brandschutztüren

(20.10.2006) Die BASF bietet ihre Palusol-Brandschutzplatten jetzt auch als Sandwichsystem (SW) im Verbund mit hochdichten Faserplatten (HDF) an. Das neue Palusol SW ist in unterschiedlichen Zusammenstellungen erhältlich: als einfache Kombination von einer Palusol-Platte mit einer HDF bis hin zu mehrschichtigen Sandwich-Strukturen. Auf diese Weise soll die Fertigung von Brandschutztüren erleichtert werden - eine der wichtigsten Anwendungen für das Material. Für Türenbauer entfällt der aufwändige Produktionsschritt, die einzelnen Palusol-Brandschutzplatten mit anderen Türkomponenten zu verkleben. Einige der Sandwiches sind darüber hinaus als Bauteile oder Bauteilkomponenten erfolgreich auf Brandwiderstand getestet. So sind bestimmte, speziell für die USA entwickelte Palusol-SW-Platten zertifiziert, einem Feuer 20 bis 90 Minuten lang Widerstand zu leisten.

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Bei der Fertigung von Palusol SW nutzen die BASF-Experten die Vorteile des gut klebenden Epoxydharzes, mit dem die Hauptbestandteile des Standard-Palusols - wasserhaltiges Natriumsilikat und Glasfasern - überzogen werden. Da die äußeren Schichten des neuen Sandwich-Systems aus HDF bestehen, können Türhersteller sie mit handelsüblichen Holzleimen problemlos verkleben; er kann die Platten also mit seiner Standardausrüstung weiterverarbeiten. Für die Herstellung von Palusol SW werden laut BASF ausschließlich HDF-Platten der Emissionsklasse E1 mit einem Formaldehyd-Grenzwert von 0,1 ppm verwendet.

Unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen

Durch die Kombinationsvielfalt der Palusol-Sandwichplatten können Türhersteller in verschiedenen Ländern auf die jeweiligen gesetzlichen Anforderungen flexibel reagieren. So bietet beispielsweise achtschichtiges, brandschutzgeprüftes Palusol SW 90 für die in den USA gängigen dünnwandigen Türen zwei Vorteile: Es verbindet die relativ geringe Dicke von 16 Millimetern mit der gesetzlich geforderten Brandsicherheit der Türkomponenten über eine Widerstandzeit von 90 Minuten. Der Türhersteller erwirbt mit den Palusol-SW-Produkten eine Zulassung zum Bauen seiner Türen und erspart sich damit eigene Entwicklungen samt der teuren Brandprüfungen. In Europa gelten andere rechtliche Bestimmungen: Hier muss der Türproduzent die gesamte Tür brandrechtlich prüfen lassen, die Prüfung einzelner Türkomponenten genügt nicht.

Palusol: Vorbeugender Brandschutz

Palusol Brandschutzplatten sind seit über 30 Jahren baurechtlich zugelassen, nach DIN 4102-A2 klassifiziert und dienen vor allem dem passiven Brandschutz - und zwar in Feuerschutztüren, Brandschutzverglasungen, Sicherheitsschränken sowie in Brandschotts für Rohre, Kabel und Lüftungselemente. Palusol-Platten können im Ganzen verarbeitet werden oder als Streifen, die in Fugen, Spalten und an Kanten montiert sind.

Im Wesentlichen bestehen Palusol-Platten aus Natriumsilikat und Glasfasern, die mit Epoxydharz überzogen und gehärtet werden. Bei Temperaturen über 100° Celsius schäumen die Platten unter Blähdruck auf, wobei ein feinporiger, druckfester, nicht-brennbarer und hitzedämmender Schaum entsteht. Dieser füllt Fugen und Spalten und verhindert so für eine bestimmte Zeit, dass sich Wärme, Feuer und Rauch ausbreiten.

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