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Winterstreu vom Baustoffhersteller mit Umweltvorteil

(26.12.2006) Egal wie sehr sich der Herbst auch gegen den Winter währt, irgendwann wird es doch (noch) richtig kalt und glatt. Wenn es dann soweit ist, wird ein wirksames und idealerweise auch umweltgerechtes Winterstreukorn benötigt. Hier bietet sich z.B. naturbelassener Blähton als effiziente und umweltfreundliche Alternative zu Sand, Splitt, Schlacke oder Salz an.

Blähton entsteht durch die Veredelung natürlicher Rohstoffe in technischen Brennprozessen. Der Ton wird bei circa 1.200°C im Drehrohrofen gebrannt. Die organischen Bestandteile verbrennen, die Kugeln blähen sich auf, und es entsteht ein luftporendurchsetzter, keramischer Blähton. Die Blähfähigkeit beruht auf der besonderen mineralischen Zusammensetzung der ursprünglichen Tonablagerungen. Die Herstellung erfolgt ohne chemische Zusätze. Um eine gute Abstumpfung zu erzielen und Staubentwicklung auszuschließen, werden die Feinanteile unter einem Millimeter beim Herstellungsprozess ausgeschieden.

Kosten

Die umfangreichen Mittel, die für den Winterdienst aufgewendet werden, lassen sich nicht allein am Preis für eine Tonne Streugut festmachen. Entscheidende Fragen sind: Wie kostspielig ist die Vorbereitung? Wie oft muss das Streuen wiederholt werden? Welchen Aufwand erfordert die Säuberung und Reinigung der Verkehrswege? Knappe Kassen verlangen alternative Lösungen, um Kosten zu sparen. Ein Vorteil besteht laut maxit in der Lagerung: Während bei einigen Streumaterialien mindestens 55 Prozent des geschätzten Verbrauchs bereits im Sommer bevorratet werden muss, genügt es bei Winterstreu aus leichten Gesteinskörnungen, den Vorrat auf fünf bis zehn Tage zu begrenzen und diesen im Winter kontinuierlich aufzufüllen. Blähton lässt sich im Freien lagern und neige selbst über einen längeren Zeitraum nicht zum Verklumpen.

Geliefert wird Blähton sowohl in Mehrwegsäcken, so genannten Big Bags mit bis zu 1.500 Litern, als auch in loser Form. Für den Privathaushalt oder Hausverwaltungen sind die kleineren Gebinde mit 50 Liter, 25 Liter oder 10 Liter Inhalt gedacht. Blähton ist weitaus leichter als Sand oder Splitt. 50 Liter Blähton wiegen nur 20 Kilogramm. Diese Menge deckt eine Fläche von etwa 750 Quadratmetern ab. Somit reicht das Streukorn aus Blähton für eine dreieinhalbmal so große Fläche wie die gleiche Masse an Sand oder Splitt. Das alternative Streumaterial lässt sich mit der vorhandenen mobilen Streutechnik verarbeiten und bei Bedarf auch mit Salz kombiniert verwenden. Kann ein Streufahrzeug mit einer geringeren Menge an Streugut eine größere Fläche abdecken, so spart dies Zeit, Kraftstoff, Personal, Lagerplatz und sonstige Betriebskosten. Dieser Sparvorteil und die hohe Ergiebigkeit relativieren den etwas höheren Kilo- Preis von Blähton.

Umwelt

Tauen die behandelten Flächen in der Mittagssonne an, so schwimmt die leichte Gesteinskörnung auf. Bei erneutem Frost bleibe Blähton dann weiter wirksam. Ein erneuter Einsatz des Winterdienstes erübrige sich. Dabei ist das Granulat umweltschonend und für Mensch, Tier oder Pflanze gleichermaßen gut verträglich. Es hinterlasse laut maxit weder Kratzer auf Natursteinbelägen, noch verursache es Schäden an Rolltreppen. Hat der Winter ausgespielt, muss das Streumaterial im Frühjahr nicht aufwändig entsorgt werden. Der Arbeitsaufwand für die Reinigung soll sich gegenüber Splitt um 40% reduzieren.

Gelangt Blähton nach der Schneeschmelze in die Kanalisation, schwimmt es auf und wird vom Tauwasser weggeschwemmt. Anders als Sand verstopfen die leichten Gesteinskörner keine Kanalisationseinlässe und verschlämmen nicht die Kanäle. Das zusammengekehrte Restmaterial lässt sich nutzbringend als Substrat auf Beeten und Grünflächen verteilen. Das poröse Streugut lockert den Boden auf und verbessert die Belüftung der Pflanzenwurzeln. Dies ist ökologisch absolut unbedenklich. In vielen Punkten zeigt sich Blähton den althergebrachten Streumitteln überlegen und wird sich deshalb auch künftig weiter durchsetzen.

Speziell das salzfreie maxit clay Winterstreu erfüllt diese hohen Anforderungen und ist daher mit dem Blauen Umweltengel der RAL, Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V., ausgezeichnet.

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