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"Energy²" - Schücos Leitbild für zahlreiche Innovationen auf der BAU

(26.1.2007) "Energy²" ist zugleich Leitbild und durchgängiger Entwicklungsmotor für Innovationen aus allen Anwendungsgebieten der aktuellen Produkte und Systeme von Schüco. So wurde auf der BAU 2007 anhand unterschiedlichster Neuheiten veranschaulicht, wie das Sparen und Gewinnen von Energie konsequent mit den komplexen baulichen Anforderungsbereichen Automation, Sicherheit und Design vernetzt werden kann.


Ausschnitt aus dem Schüco-Messestand auf der BAU 2007

Beispiele für diese übergreifende Konzeptidee lieferte Schüco zahlreich: Neue Profilsysteme für Fenster und Türen bieten bei verringerter Bautiefe vergleichsweise hohe Wärmedämm-Eigenschaften; automatisierte Lüftungsöffnungen entlasten die Klimaanlage; filigran profilierte Türen, Fenster und Trennwände integrieren Sicherheits-, Brandschutz- und Zutrittskontrollfunktionen. Das ausgewogene, funktionale Design dieser oft unsichtbaren, weil systemintegrierten Innovationen ist die formale Klammer und zugleich Voraussetzung für eine hohe Akzeptanz der Produkte bei den Planern und Entscheidern in der anspruchsvollen Objektarchitektur. Die Produktinnovationen verbinden vier Themenbereiche:

Energy² - Energie sparen und Energie gewinnen

Aluminiumfenster, Metallfenster, Fenster, Blockfenster, Fenstergeneration, Schüco AWS, Aluminium Window System, geringe Bautiefe, Fensterprofil, Wärmedämmung, Fensterprofile aus Aluminium, Blockfensterkonstruktion, Fensterbeschlag, Schüco AvanTec, Fenstertechnik, Schüco TipTronicKnappen Ressourcen und kontinuierlich steigenden Energiepreisen begegnet Schüco mit einer Innovationsoffensive, die sämtliche Produktsegmente und Anforderungsbereiche umfasst, vor allem aber die Vernetzung und Integration der unterschiedlichen Bauteilfunktionen vorantreibt. Gute Beispiele für diese ganzheitliche Betrachtungsweise aller Komponenten, die eine nachhaltig geplante Gebäudehülle ausmachen, liefern die neuen Fenster- und Türsysteme von Schüco.

Aluminium Fenster- und Türsysteme der neuesten Generation, die nun durchgängig die Bezeichnungen AWS (für "Aluminium Window System") und ADS ("Aluminium Door System") in Verbindung mit ihren Bautiefen führen, erfüllen die steigenden energetischen Anforderungen durch ihre im Detail optimierten Komponenten. So lassen u.a. neue Isolierstege, verbesserte Mitteldichtungen, erweiterte Dämmzonen und ein neues Prinzip der Wärmedämmung im Glasfalz die Wärmeverluste der Aluminium-Systemfenster auf hervorragende Werte von bis zu Uf 0,9 W/m²K sinken (bei Schüco AWS 75.SI; Bild rechts). Generell wurden die Wärmedämmwerte für Systemprofile aller Bautiefen weiter optimiert, so dass heute z.B. ein 65 mm tiefes Systemfenster der Linie Schüco AWS 65 die gleichen guten Wärmedämmwerte aufweist wie ein ehemals 70 mm tiefes Systemelement der Serie Royal S 70.

Als Systemerweiterung für internationale Märkte bzw. energetisch unkritische Anwendungen im Innenausbau ergänzte man das Angebot um die ungedämmten Fenster- und Türvarianten Schüco AWS/ADS NI ("non-insulated").

Teil der Systempflege von Schüco ist die fortlaufende Bereinigung der modularen Baukästen für Fenster und Türen. Mehr Anwendungen und Ausführungsvarianten sollen künftig mit deutlich weniger Systemteilen realisiert werden können. So kann beispielsweise bei Fenstern und Türen mit identischen Eckwinkeln gearbeitet werden - unabhängig von den unterschiedlichen Bautiefen der jeweiligen Profilserie. Diese Reduktion von Elementen spricht die auf optische Durchgängigkeit bedachten Architekten ebenso an wie die Verarbeiter, die ein kompakteres Sortiment zu pflegen haben.

Energie sparen mit technisch und optisch verbesserten Profilserien ist auch bei Kunststoff-Profilserien von Schüco ein konstantes Entwicklungsthema. Bei dem Technologieträger in Sachen Kunststoff-Profilsysteme - dem System Schüco Corona SI 82+ (Bild rechts) in patentierter Kunststoff-Aluminium-Verbundtechnologie - handelt es sich um ein 8-Kammer-Profilsystem mit konstruktionsbedingt sehr guten statischen Eigenschaften. Drei Dichtungsebenen und Dreifach-Verglasungen versprechen hervorragende Fenster-U-Werte von bis zu 0,9 W/m²K.

Fortlaufend reduzierte Energieverluste werden auf dem Weg zur Gebäudehülle der Zukunft durch Solarsysteme von Schüco sinnvoll ergänzt. Bereits heute bieten die Photovoltaik- und Solarthermie-Systeme individuelle, gestalterisch ansprechende Lösungen, um mit dem "Kraftwerk Fassade" Strom, Wärme und Kälte zu gewinnen. Die Systemintegration ist dabei ein wichtiges gestalterisches Element, das sich in eleganten Lösungen von der Indach-Montage über Balkonbrüstungen bis hin zur Nutzung von Geschossübergängen darstellt. Im Solarbereich sucht Schüco daher auch den kreativen Dialog mit führenden Architekturbüros, um gemeinsam mit den Gestaltern Lösungen für eine ökologische und energieeffiziente Zukunftsarchitektur zu entwickeln (siehe Beitrag "'Schüco E² Fassade' - Die Energiefassade" vom 6.2.2007).

Energie durch Automation

Automation beginnt mit der systemintegrierten, funktionalen Einzellösung für Belüftung, Sonnenschutz oder Zutrittskontrolle. Sie endet im Idealfall mit der Vernetzung aller sinnvollen Funktionen der Gebäudehülle.

Schüco bietet beides: modulare Systembaukästen (mit Schnittstellen zu technischen Upgrades) und ganzheitliche Konzepte für die multifunktionale Gebäudehülle. Ein Systemeinstieg in die Gebäudeautomation ist beispielsweise über die mechatronische Beschlagsserie Schüco TipTronic möglich: Mittlerweile sind mit dieser Serie sämtliche Öffnungsarten von Fenstern für eine kontrollierte Lüftung steuerbar. Sie können damit unabhängig von der Bauart in die automatisierte Gebäudesteuerung eingebunden werden (siehe auch Bild eines schmalen TipTronic-Lüftungsflügels).

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Bild aus dem Beitrag "Schüco TipTronic: Die mechatronische Beschlagsgeneration" vom 22.4.2005

Ein konzeptionelles Beispiel für die Automatisierung der Fassade und vernetzte Funktionen liefert das auf der BAU erstmals präsentierte Projekt Schüco E² Fassade - eine hoch integrierte, ganzheitliche Systemfassade, die die Themen Anlagentechnik, Öffnungselemente, außen liegenden Sonnenschutz, Photovoltaik und Solarthermie auf wirtschaftliche und ästhetische Weise miteinander verbindet.

Zwei Objektbeispiele für moderne multifunktionale Fassadentechnik auf Schüco-Systembasis liefern das Capricorn Haus in Düsseldorf (Bild, Arch.: Gatermann + Schossig, Köln) und der Büro- und Verwaltungsbau Theresienhöhe, München (Arch.: KSP Engel + Zimmermann, München). Schüco zeigte auf der Bau Modelle der beiden hochwärmegedämmten Fassadentypen, die zum Teil modulintegriert die Funktionen Kühlung, Lüftung, Wärmerückgewinnung und Stromgewinnung durch Photovoltaik zusätzlich zur "normalen" Fassadenfunktion erfüllen.

Energie und Sicherheit

Der Schutz von Personen und Sachwerten muss sich heute durch alle Gebäudebereiche ziehen. Zutrittskontrolle, Schutz vor Einbruch und Vandalismus, Verkehrssicherheit (z. B. Absturzsicherung) und Brandschutz - dies sind die wohl wichtigsten Anwendungen, die die Produktwelten von Schüco betreffen und bei allen Neuentwicklungen Berücksichtigung finden. Um aktuelle Produktbeispiele für erhöhte Sicherheitsanforderungen zu nennen: Die beiden Beschlagssystemserien Schüco AvanTec (im Bild rechts als Funkgriff mit Wahlschalter für 3 Funkkanäle) und Schüco TipTronic berücksichtigen erhöhte Sicherheit im Bereich der Einbruchhemmung und erfüllen Schutzanforderungen bis zur Klasse WK3; Türsysteme können ohne besondere optische Veränderungen zu Multifunktions-Türen mit Sicherheits-, Brandschutz- und biometrischen Zutrittskontrollfunktionen ausgebaut werden.

Im Brandschutzbereich drückt sich die Verknüpfung von Energy und Security in der Kombinationsfähigkeit der Schüco Fenster-, Tür- und Fassadensysteme mit komplexen Sicherheits- und Brandschutzanforderungen aus. Energetisch optimierte Bauteile für Fassaden und Dächer können, sofern es die bauliche Situation erfordert, problemlos so ausgestattet werden, dass sie individuelle Anforderungen an den Brand- und Rauchschutz und die Einbruchhemmung erfüllen. Der ästhetischen, transparenten Planung sind somit auch in sicherheitsrelevanten Anwendungsgebieten kaum mehr Grenzen gesetzt. Demonstriert wird dies z.B. mit dem neuen kompletten, bauaufsichtlich zugelassenen Brandschutz-Drehfenster Schüco AWS 70 FR 30 und der neuen Aluminium-Tür Schüco ADS 80 FR 30, die ohne Brandschutz-Isolatoren auskommt.

Energie und Design

Das Thema Design greift zwangsläufig in alle Produkt- und Anwendungsbereiche ein, bestimmt es doch in der Architektur maßgeblich die Akzeptanz neuer Produkte durch Planer und Bauherren. Ging es bislang im Wesentlichen um Oberflächen, Farbauswahl und schlanke Profilansichten, so muss das Ideal eines zeitlos schlichten, funktionalen und ergonomischen Designs heute komplexe Technikfunktionen einbeziehen. Motoren und elektronische Bauteile für automatisierte Lüftungsöffnungen, den außen liegenden Sonnenschutz oder biometrische Zutrittskontrollsysteme sollen ebenso "unsichtbar" gemacht werden wie aufwendige Beschlagtechnik und Türbänder. Ein aktuelles Produktbeispiel für optisch elegant integrierte Technik liefert die verdeckt liegend mechanische Beschlagsgeneration Schüco AvanTec, die mit allen Schüco AWS-Modulen kombinierbar ist (siehe auch Beitrag "Schüco AvanTec: Fenster mit verdeckt liegendem Beschlag" vom 9.1.2005).

Relevant für das Design sind aber auch die je nach Einbausituation variablen Anforderungen an Sicherheit und Brandschutz, die ebenfalls von außen möglichst unsichtbar bleiben sollen. Gelungen ist dies u.a. bei dem neuen Brandschutzsystem Janisol 4 EI90 von Schüco Stahlsysteme Jansen - ein schlankes Brandschutzsystem in Stahlprofilbauweise, das über 90 Minuten Raumabschluss und thermische Isolation bietet. Bei diesem System wurde es durch spezielle Profilaufbauten und bereits werkseitig vorhandene Brandschutzfüllungen möglich, das gleiche optische Erscheinungsbild beizubehalten wie bei den Brandschutzsystemen Janisol 2 (EI30) und Janisol 3 (EI60) sowie dem Nicht-Brandschutzsystem für anforderungsfreie Türen und Fenster.

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