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51. BetonTage: Beton in der Architektur

(31.1.2007) Mit einem umfangreichen Fachprogramm starten die BetonTage, Europas größter Fachkongress der Beton- und Fertigteilbranche, am 13. Februar 2007 im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm in ihre 51. Auflage. Der dritte Kongresstag bildet als Tag der Marktpartner inzwischen einen festen Bestandteil der BetonTage. Bauunternehmen, öffentliche Hand, Tragwerksplaner und Architekten finden an diesem Tag für sie konzipierte Podien, die ihre Fragen im Umgang mit Beton und Betonfertigteilen beantworten. Allein 400 Architekten besuchten zum 50. Jubiläum im Februar 2006 das Podium Beton in der Architektur.

Betonfertigteil-Fassade
Bild aus dem Projektbericht "Lebendige Fassade für die Bibliothek der Uni Utrecht" vom 18.11.2004

Für den 15. Februar 2007 haben international renommierte Architekten ihr Kommen zugesagt. Den Tag eröffnen die Architekten Prof. Volkwin Marg und Stefan Behnisch. Danach zeigen Architekten mit ihrer Architektur das auf, was mit dem Baustoff Beton und seinen sich stetig erweiternden Anwendungsmöglichkeiten heute machbar ist.

Die junge Schweizer Architektin Maria Viné, ließ sich für ihren "Tresor mit Charakter" von dem rauen Klima inspirieren, als sie das Weinlager in Aranda de Duero in rötlichen Betonfertigteilen in die Landschaft einfügte. Für ihr Wohnhaus im Kanton Aargau, Schweiz, wählten die beiden Architekten Beat und Thomas Schneider ebenfalls Beton. Schwarz eingefärbte und oberflächenbearbeite Betonfertigteile geben dem Gebäude die gewünschte Schwere und rufen eine Assoziation mit den sie umgebenden Felsen hervor. Gleich zwei Museumsbauten sind Inhalt des Podiums. Christiane Flasche stellt die Besonderheiten des Sichtbetons beim Neubau des Musée d`Art Moderne Grand-Duc Jean in Luxemburg vor, das in der Architektenpartnerschaft Pei, Cobb, Freed & Partner, New York mit Georges Reuter Architectes realisiert wurde. "Literature is not the easiest thing to show in a museum" sagt David Chipperfield, dessen Architekturbüro mit Alexander Schwarz sich dieser Aufgabe trotzdem gestellt hat und das Literaturmuseum der Moderne in Marbach am Neckar baute.

Eine Umbaumaßnahme der besonderen Art stellt Sven Thorissen vor. Das Rotterdamer Büro MVRDV verwendete zwei ehemalige Getreidespeicher aus Stahlbeton und schuf so 84 Eigentumswohnungen im Kopenhagener Hafen.

Für die internationalen Teilnehmer werden ausgewählte Programmlinien ins Englische übersetzt, in der ausgebuchten Ausstellung der Zulieferindustrie wird der Kontakt zu allen wichtigen Lieferanten der Branche geknüpft, im Markt der Medien finden die erwarteten 2.000 Teilnehmer praxisgerechte Literatur und Presse. Die BetonTage stellen mit ihrem einzigartigen Weiterbildungsangebot und der Fachausstellung rund um den Baustoff das Motto Kompetenz in Beton unter Beweis.

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