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Entwicklung und Akzeptanz von energiesparendem Bauen und Wohnungslüftung

(1.2.2007) Mit der Wärmeschutzverordnung 95 begann fast unbemerkt ein rasanter Anstieg des Absatzes von Wohnungslüftungssystemen in Deutschland. Er entwickelte sich bis 2005 auf rund 50.000 Anlagen mit Wärmerückgewinntechnik pro Jahr. Wie gesagt "mit Rückgewinnung"; die zur Sicherstellung der Raumhygiene üblicherweise einfacheren Systeme sind - da statistisch schwer erfassbar - nicht enthalten.

Die Gesamtentwicklung des Bauens zeigt über Jahre - wie in der Graphik dargestellt - steigende Anforderungen an das energiesparende Bauen. Ab 1973, dem Jahr der Energiekrise, gab es erste konkrete Festlegungen an dichte Fenster und Gebäudefugen. Sie entwickelten sich danach schrittweise bis hin zu definierten n50-Werten in der Wärmeschutzverordnung 95, deren Einhaltung und Nachweis bei den Berechnungen des Wärmeschutznachweises in Verbindung mit Wohnungslüftungssystemen belohnt wurde. BlowerDoor Messungen entwickelten sich zum Qualitätsausweisen für die Bauherren und weitere Regularien der EnEV 2002 förderten die zunehmende Akzeptanz.

Wohnungslüftungssysteme werden heute in Deutschland von Bauherren und Baufachleuten zunehmend als Stand der Technik erkannt und eingesetzt. Die Grundlagen der Entwicklung sind ...

  • die zum gesunden Leben erforderliche Raumhygiene bei dichter Gebäudehülle ist nur mit nutzerunabhängigen, mechanischen Wohnungslüftungssystemen sinnvoll und praktikabel zu gewährleisten.
  • energetisch anspruchsvolle Gebäude, wie zum Beispiel die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau geförderten energetischen Standards nach KfW 60 und KfW 40, sind nur bei hohem Dämmstandard bei dichter Gebäudehülle und mit hocheffizienten Wohnungslüftungs- und Wärmerückgewinntechniken erreichbar.

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