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Mal nicht blau schimmernd: Photovoltaik-Wand in schwarz glänzend

(7.2.2007) Am 25. Januar ist die neue Solarwand am Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik in Adlershof in Betrieb gegangen. Es handelt sich um die bislang größte Anlage der Firma Sulfurcell. Das Besondere daran: Den Strom liefern neuartige Solarzellen auf der Basis von anthrazitfarbenem Kupfer-Indium-Sulfid.

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Betreiber der Solaranlage ist die Firma Dachland, die neuen Module kommen von dem Adlershofer Unternehmen Sulfurcell, einer Ausgründung aus dem Hahn-Meitner-Institut. Für die Neuentwicklung wurde Sulfurcell erst kürzlich mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet.

Das Besondere an der Solarwand ist das Material, aus dem die einzelnen Photovoltaik-Module gemacht wurden: Es handelt sich nicht wie üblich um blau schimmerndes Silizium, sondern um eine anthrazitfarbene Schicht aus Kupfer, Indium und Schwefel. "Unsere Solarmodule bestehen im Innern aus hochaktiven dünnen Schichten, deren gleichmäßige Anthrazitfarbe das Ferdinand-Braun-Institut schmückt", erklärt Sulfurcell-Chef Dr. Nikolaus Meyer. "In der Herstellung reduziert unsere Technologie drastisch den Material- und Energieaufwand, so dass Solarenergie in einigen Jahren wirtschaftlich werden kann."

Die insgesamt schwarz glänzende Solarwand ist rund 640 Quadratmeter groß (8 mal 80 Meter) und bringt etwa 39 Kilowatt Peakleistung (kWp). Sie besteht aus insgesamt 732 einzelnen Modulen, davon sind zwei anlagenbedingt inaktiv. Jedes der aktiven Einzelmodule liefert 45 bis 60 Watt Leistung und misst 1,296 mal 0,656 Meter. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 250.000 Euro.

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