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Neue F30/EI30 Systemlösung für den unsichtbaren Brandschutz

(7.2.2007) Mit der Produktlinie coolfire deLux stellte die bemo Brandschutzsysteme GmbH auf der BAU eine neue pfosten- und riegellose F30/E130 Brandschutzverglasung für das coolfire Aluminiumsystem vor. Das System besteht aus speziellen Brandschutzglasscheiben, die in einen Rahmen aus wärmegedämmten Aluminiumprofilen einbettet werden und nur durch eine schmale Silikonfuge miteinander verbunden sind. Da auf diese Weise vollständig auf die sonst üblichen Pfosten und Riegel verzichtet werden kann, ermöglicht die neue Verglasung nahezu "unsichtbare" Brandschutzlösungen und eröffnet Architekten wie Planern durch die erhöhte Sicht und Lichtdurchlässigkeit viele Freiheitsgrade bei der Raumgestaltung.

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Das bemo-System ist konzipiert für den Innenbereich als hochwertige Ganzglastrennwand mit Brandschutzfunktion und kommt beispielsweise in Büroräumen, Einkaufszentren oder öffentlichen Gebäuden zum Einsatz. Der Feuer- und Rauchabschluss wird dabei sicher gestellt ...

  • sowohl durch den die gesamte Konstruktion umspannenden Aluminiumrahmen
  • als auch die Silikonfugen zwischen den einzelnen Glasscheiben.

Die bei einem herkömmlichen System üblichen Pfosten werden beim coolfire deLux-System durch die mit einem speziellen Verfahren eingebrachten Fugen ersetzt. Nach Herstellerangabe schäumen die so entstehenden Alkalisilikatschichten zwischen den Scheiben im Brandfall auf und bilden einen die gesamte Fuge isolierenden Hitzeschild, der die Einstrahlung und Einwirkung der Hitze erheblich reduzieren könne. In der Aluminium-Rahmenkonstruktion hingegen setze der patentierte coolfire-Isolierkern im Brandfall kristallin gebundenes Wasser frei, wobei sich der entstehende Wasserdampf kühlend auf die gesamte Konstruktion auswirke. Aluminiumrahmen und Silikonfuge verhindern so gemeinsam die Feuerausbreitung gemäß der F30/E130-Klassifikation.

Die Brandschutzverglasung ermöglicht durchgehende Ansichten bis zu einer Elementhöhe von 3,25 m. Die maximal 1,95 m breiten einzelnen Glasscheiben können zu einer Glasfront von beliebiger Breite zusammengesetzt werden. Bei Eckausbildungen beträgt die maximale Elementhöhe 2,97 m und die maximale Scheibenbreite 1,2 m. Die komplette Statik der Konstruktion wird dabei nicht wie bei herkömmlichen Lösungen über Pfosten und Riegel sondern vollständig von den Spezialgläsern selbst getragen.

Die Brandschutzverglasung kann mit den T30/E130 Aluminium-Türen des Herstellers kombiniert werden. Hierzu wird die Glasfront durch eine raumhohe Rahmenkonstruktion unterbrochen, welche die Brandschutztür - und bei Gesamthöhen über 2,50 m auch ein Oberlicht - aufnimmt. Bis die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erfolgt, ist für den Einsatz des nach europäischen Normen geprüften Systems noch eine Zustimmung im Einzelfall erforderlich.

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