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Lafarge Roofing nun eigenständig

(1.3.2007; am 28.11.2007 upgedatet) Am 28. Februar 2007 wurde die Veräußerung des Mehrheitsanteils von Lafarge Roofing an PAI Partners vollzogen. Die französische Private-Equity-Gesellschaft hält einen Anteil von 65 Prozent an dem Hersteller von Dachsystemen. Lafarge wird an dem neuen Unternehmen einen Anteil von 35 Prozent halten. Nach dem Wechsel der Gesellschafter will Lafarge Roofing seinen weltweiten Wachstumskurs unverändert fortsetzen.

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Bild aus dem Beitrag "Braas ist (wieder) da - auch mit neuen Produkten" vom 30.1.2007

Jean-Christophe Barbant, Vorsitzender der Geschäftsführung von Lafarge Roofing, betont, dass sich in 2006 die Umsätze und Ergebnisse entscheidend gebessert haben. "Der Turnaround ist in vollem Gange", so Barbant weiter. "Mit unserer neuen, schlanken Struktur werden wir uns nun noch konzentrierter unseren Kunden widmen können." Lafarge Roofing sei das führende weltweite Unternehmen seiner Branche mit einem erwarteten Nettoumsatz von 1,6 Milliarden Euro und einem vorläufigen EBITDA von 268 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2006.

"Auch unter dem neuen Eigentümer werden wir mit unseren weltbekannten Marken Braas, Schiedel, Monier und Redland unsere Spitzenpositionen in den Märkten ausbauen", betont Barbant. "Unsere Kunden werden von Lafarge Roofing und unseren Tochtergesellschaften in 46 Ländern weiterhin hochwertige Produkte und erstklassige Services erhalten. Die neuen Eigentümer unterstützen die weltweite Wachstumsstrategie".

Das geografische Portfolio wurde in 2006 mit gezielten Übernahmen und dem Ausbau von Werkskapazitäten weiter gestärkt. Das Unternehmen bietet mit aufeinander abgestimmten Komponenten komplette Dachsysteme an. Die Wachstumsraten im Bereich Systemteile und Zubehör zeigen, dass Lafarge Roofing den richtigen Weg als Komplettanbieter eingeschlagen hat. So wurden neue nachfragestarke Produktbereiche für das Unternehmen erschlossen.

In 2006 investierte Lafarge Roofing insgesamt 207 Millionen Euro, davon 73 Millionen Euro in Instandhaltung und Werksoptimierungen. Mit Akquisitionen in Brasilien, Deutschland, den USA, Mexiko, Malaysia und Südafrika wurde die Grundlage für nachhaltige Wertsteigerung in wichtigen Märkten gelegt.

"Im Jahr 2007 werden wir insgesamt weiteres Wachstum erzielen, trotz der Verlangsamung im US-amerikanischen Wohnungsbau", so Barbant weiter. In den meisten Ländern wird eine positive Marktentwicklung erwartet. Zusammen mit einem strikten Kostenmanagement zur Kompensierung steigender Energie- und Logistikkosten rechnet sich das Unternehmen gute Chancen für weiteres Ergebniswachstum in 2007 aus.

Lafarge Roofing ist mit mehr als 200 Produktionsstandorten und Aktivitäten in 46 Ländern der führende weltweite Anbieter von Produkten für das geneigte Dach, Dachsystemteilen und Schornsteinsystemen. Über 12.000 Mitarbeiter erwirtschafteten in 2006 einen Umsatz von mehr als 1,6 Mrd. Euro.

Update vom 28.11.2007: Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde am 28.11. in Frankfurt bekannt gegeben, dass der frühere Lafarge-Geschäftsbereich für Dachbaustoffe seinen Namen von "Lafarge Roofing" in "Monier" ändert - was französisch auszusprechen ist: mcn'je. Zum 1. Januar 2008 wird die Gruppe - zu der u.a. Braas und Schiedel gehören - dann mit der neuen Unternehmensmarke und einem frischen Erscheinungsbild am Markt auftreten - siehe auch Beitrag "Aus Lafarge Roofing wird Monier" vom 28.11.2007.

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