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Verschnittrücknahme durch Rockwool zum Festpreis

(27.3.2007) Am 1. Juni 2005 liefen die Übergangsfristen der seit 2001 geltenden Abfallablagerungsverordnung ab. Dies hat zu einer drastischen Erhöhung der Entsorgungskosten für Bauabfälle auf Deponien geführt. Ziel des Gesetzgebers ist es, so höhere Anreize dafür zu schaffen, immer mehr Produkte in einen sinnvollen Recycling-Kreislauf einzugliedern. Die Deutsche Rockwool startete zur BAU 2007 mit einem bundesweiten Abfallrücknahme-Service für Rockwool Steinwolle-Abfälle zunächst für Baustellenverschnitt, der bei der Dämmung von Flachdächern anfällt - ein Modell mit Vorbildcharakter für die gesamte Branche und vielen Vorteilen für den Verarbeiter.

Produktmanager Andreas Gebing erläutert das Konzept des Recycling-Services mit wenigen Worten: "Bei jeder Lieferung von Rockwool Flachdach-Dämmstoffen kann unser Kunde so genannte Rockwool Big Bags mitbestellen. Das sind Nylonsäcke, die bis etwa 250 kg Steinwolle-Verschnitt pro Sack fassen. Sobald die Big Bags gefüllt sind, nimmt sie der Spediteur bei einer der nächsten Baustellenanlieferung wieder mit zurück ins Werk. Dort wird der Verschnitt aufbereitet und zu 100 Prozent für die Herstellung neuer Steinwolle verwendet."

Erster Schritt in die richtige Richtung

In Zeiten, in denen die Deponien für die Annahme und Lagerung mittlerweile zwischen 100 und 300 Euro pro Tonne Steinwolle-Verschnitt verlangen oder die Annahme manchmal sogar ganz verweigern, setzt der Verarbeiter mit dem Einstieg in das Recycling-Programm der Deutschen Rockwool ganz auf Sicherheit. Sortenreinheit vorausgesetzt zahlt er pro Big Bag bundesweit pauschal einen Festpreis als Rücknahmegebühr - egal wie gut gepackt und schwer der Sack geworden ist. "Da macht es Sinn, nicht nur einfach die Verschnittstücke in den Sack zu werfen, sondern ein bisschen sortiert zu stapeln", so Andreas Gebing. Dann nämlich fasst ein Big Bag mühelos 170 kg oder mehr Steinwolle-Verschnitt.


Aus Sicht der Deutschen Rockwool leistet der neue Service auch eine Menge für das gute Image des Verarbeiters: "Kommunen ebenso wie viele private Bauherren würdigen heute ganz bewusst die ökologischen Leistungen von Handwerkern und Bauunternehmern. Sie sollten deshalb ruhig ganz offensiv schon in der Angebotsphase darauf hinweisen, dass Rockwool Steinwolle-Abfälle zu 100 Prozent wieder verwertet werden können und so die Umwelt nachhaltig entlastet wird", so Andreas Gebing.

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