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Glasbaupreis 2007 verliehen

(8.4.2007) Am 23.3.2007 wurde erstmals der "Glasbaupreis 2007" in den Kategorien Bauingenieurwesen und Architektur an Architekturstudierende verliehen - mit ihm soll der Nachwuchs im Glasbau gefördert werden. Die Auszeichnung wurde auf der vom Institut für Baukonstruktion der Technischen Universität Dresden ausgerichteten Tagung "glasbau2007" verliehen. Den ersten Preis in der Kategorie Bauingenieurwesen erhielt Michael Göbel (Bild rechts) von der Bauhaus-Universität Weimar, in der Kategorie Architektur wurden zwei zweite Preise verliehen. Der Glasbaupreis 2007 wird von Saint-Gobain Glass Deutschland und Dow Corning gesponsert.

Bauen mit Glas hat in den letzten beiden Jahrzehnten einen rasanten Wandel erfahren. Glas kann zahlreiche Funktionen übernehmen wie z.B. Wärme-, Sonnen- und Schallschutz, Sicherheit oder Selbstreinigung. Es kann als Designelement und im Solarbereich genutzt werden. Zudem wird es auch immer häufiger als konstruktives - sprich: tragendes - Bauteil eingesetzt. Energieeffizienz, Funktionalität und Nachhaltigkeit sind die wesentlichen Merkmale innovativer Glasarchitektur

Ziel des Glasbaupreises ist es, fortschrittliche und zukunftsweisende Ideen und Lösungen auf den Gebieten des konstruktiven Glasbaues zu fördern. Die Auslobung erfolgte in den Kategorien Architektur und Bauingenieurwesen. Um den Glasbaupreis konnten sich Absolventen der Architektur und des Bauingenieurwesens an den deutschsprachigen Universitäten und Fachhochschulen bewerben. Sowohl Einzelpersonen als auch Arbeitsgemeinschaften waren für die Bewerbung um den Glasbaupreis zugelassen.

Neben dem Gewinner Michael Göbel in der Kategorie Bauingenieurwesen teilen sich in der Kategorie Architektur die Studentengruppe Natalie Künzel, Karen Gomez-Á., Christiane Lindenberg, Deniza Radulova und Judith Saile von der Universität Stuttgart sowie Cecilia Perugini von der ETH Zürich zwei zweite Preise. Einen ersten Preis konnte die Jury nicht vergeben, da "die Schrauben, die bei den einen zuviel waren, bei den anderen fehlten", wie Juryvorsitzender Prof. Ulrich Knaack (TU Delft) schmunzelnd bei der Preisverleihung meinte.


Prof. Dr.-Ing. Bernhard Weller von der TU Dresden (rechts im Bild) )und Prof. Ulrich Knaack von der TU Delft (ganz links) mit den Preisträgern des Glasbaupreises 2007

Saint-Gobain Glass will mit dem Glasbaupreis vor allem junge Architekten anregen, sich mit dem komplexen Baustoff Glas auseinanderzusetzen. Zumal bei der Verwendung von Glas neben umfangreichen Kenntnissen des Baustoffes und seiner Eigenschaften auch zahlreiche Vorschriften, Normen und Regelungen zu beachten sind - hier den Überblick zu behalten, ist nicht ganz einfach. Saint-Gobain Glass Deutschland unterstützt deshalb den Architektennachwuchs wie auch erfahrene Architekten zum einen mit einer umfangreichen Produktpalette, die eine Vielzahl an architektonischen Lösungen zulässt, zum anderen mit Forschung und Entwicklung von Gläsern, um architektonische Konzepte adäquat umzusetzen. Die jüngsten Beispiele für gemeinsam entwickelte innovative und exklusive Lösungen bei Glasprodukten sind das phaeno von Zaha Hadid oder der Skywalk über dem Grand Canyon West.

Der Glasbaupreis 2007 wurde im Rahmen der Veranstaltung "glasbau2007" der Technischen Universität Dresden, Fakultät Bauingenieurwesen, Institut für Baukonstruktion Prof. Dr.-Ing. Bernhard Weller von einer unabhängigen, hochrangig besetzten Jury verliehen.

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