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Junkers kürt neuen (Aera)Star am Lüftungshimmel

(4.5.2007) Der Luftaustausch in Häusern und Wohnungen ist bei dichten Gebäudehüllen und Niedrigenergie-Bauweise schwierig, aber sehr wichtig. Systeme zur kontrollierten Wohnungslüftung bilden eine attraktive Alternative zum klassischen Fensterlüften, bei dem viel Raumwärme verloren geht. Junkers hat sein Produktprogramm im Bereich Wohnungslüftung grundlegend überarbeitet und präsentiert mit dem neuen Aerastar-Programm ein komplett neu und selbst entwickeltes System zur kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung.


Mit einem Wärmebereitstellungsgrad von rund 90 Prozent hat die neue Modellfamilie deutlich an Wärmeleistung zugelegt. Ein Kreuz-Gegenstrom-Plattenwärmeübertrager sorgt dabei für die Wärmerückgewinnung. Die Ventilatoren sollen laut Junkers flüsterleise und sehr effizient arbeiten. Die Leistungsziffer der Lüftungsgeräte ist mit größer als 20 angegeben. Das heißt, dass mit einer eingesetzten Kilowattstunde Strom rund das 20-fache an Energie gewonnen werden kann.

Bei Frost kann man zum Vorwärmen der angesaugten Außenluft zwischen drei möglichen Frostschutzstrategien wählen:

  • vorgeschaltetes Elektroheizregister,
  • Erdwärmetauscher oder
  • nachgeschaltetes Heizregister.

Die Junkers Aerastar gibt es in drei Leistungsgrößen:

  • als Compact-Version mit einer Luftleistung von 80 bis 220 Kubikmeter pro Stunde (m³/h) für Wohnungen und Einfamilienhäuser sowie
  • mit einer Leistung von 150 bis 350 m³/h (Einfamilienhäuser) und
  • 250 bis 430 m³/h (Ein- und Zweifamilienhäuser).

Serienmäßig verfügen die Aerastar-Geräte über einen integrierten Bypass sowie hochwertige Filter. Letztere versprechen eine auch für Allergiker geeignete Luftqualität. Über den Bypass kann während der Sommermonate kühle Außenluft ohne Erwärmung durch den Wärmeübertrager direkt in die Wohnräume geleitet werden. Die "Constant Flow"-Funktion sorgt dabei für eine gleichbleibende Luftbalance im Gebäude, indem sie Differenzen im Zu- und Abluft-Kanalsystem automatisch ausgleicht. Der Filterwechsel bei den beiden leistungsstärkeren Aerastar-Geräten richtet sich nach dem tatsächlichen Verschmutzungsgrad und wird nicht über eine Zeitfunktion gesteuert. Die Filter müssen also erst dann gewechselt werden, wenn es wirklich nötig ist.

Dank der kompakten Abmessungen von 760 x 665 x 460 Millimeter (B x H x T) und 535 x 650 x 300 Millimeter (Compact-Version) finden die Aerastar-Modelle fast in jeder Ecke des Gebäudes Platz. Ein weiterer Vorteil für den Installateur: Das Gehäuse ist von zwei Seiten für Wartungsarbeiten zugänglich und eignet sich auch für die Rechts-/Links-Montage.

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