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c't: „Steckdosen-/Powerline-Netze sind unsicher“

(7.5.2007) Beim Verteilen von Musik, Videofilmen und Daten im ganze Haus dominieren Kabel oder WLAN-Funknetze. Eine vergleichsweise kostspielige, aber bequeme Alternative sind Powerline-Adapter für die Steckdose. Aber auch hier gilt: Eine sichere Datenübertragung gibt es nicht ab Werk, so das Computermagazin c't in der Ausgabe 10/07. Damit der Nachbar nicht „mithören“ kann, sollten die Adapter laut Bedienungsanleitung individuell verschlüsselt werden.


Grafik aus dem Beitrag "Neue Multimediavernetzung durch HomePlug AV mit 200 Mbit/s" 17.10.2006

Die sicherste, schnellste und günstigste Technik für die Heimvernetzung sind die guten alten Netzwerkkabel. Die mag allerdings nicht jeder in seinen Wohnräumen verlegen. Drahtlose Netze wie WLAN scheitern wiederum gerne an zu dicken Wänden und Betondecken. Steckdosen-Adapter, die PCs oder andere Geräte über das vorhandene Stromnetz verbinden, sind dagegen sehr einfach zu handhaben: Man steckt sie einfach in die nächste Steckdose, und in den meisten Fällen funktioniert die Technik dann auf Anhieb. „Prinzipiell ist bei Powerline-Adaptern von vornherein eine Verschlüsselung eingestellt“, so c't-Redakteur Ernst Ahlers. „Allerdings sollten die Nutzer unbedingt das Standardpasswort ändern, ansonsten kann der Nachbar unter Umständen mithören oder -surfen.“

Um Störungen zu vermeiden, sollte man bei Doppelsteckdosen die andere möglichst frei halten. Steckdosenleisten, Überspannungsschutzgeräte und Störfilter zwischen den Powerline-Adaptern sind absolut tabu. Und obwohl viele Geräte sich ähneln, sind die einzelnen Sets trotz Standardisierung nicht unbedingt kompatibel zueinander. Wer sein Netz also später erweitern möchte, sollte beim gleichen Hersteller bleiben.

Auch wenn die Werbung eine Übertragungsrate von 200 MBit pro Sekunde verspricht, sollte man sich darauf nicht verlassen. Denn die Rate erreichen die Adapter nur bei günstigen Umständen auf der Stromleitung untereinander. Dem Anwender bleiben zwischen 30 und 50 MBit pro Sekunde übrig. Für Musik, Internet und Spiele reicht das allemal. Nur wer hochauflösende HDTV-Filme über das Netz schicken möchte, muss mit Aussetzern rechnen.

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