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Erstes Haus der Welt leuchtet komplett mit LEDs

  • Nimbus entwickelt zukunftsweisendes Lichtkonzept für die Handelskammer Hamburg

(8.5.2007) Strahlende Premiere in der Hansestadt: Das am 23. März 2007 offiziell eröffnete "Haus im Haus" der Handelskammer Hamburg (siehe Bing-Maps und/oder Google-Maps) erhellen ausschließlich LED-Lichtmodule, die der Stuttgarter Leuchtenhersteller Nimbus GmbH in einer Projektpartnerschaft mit Behnisch Architekten entwickelt und absolut energieeffizient programmiert hat.

Über 160.000 LEDs in 380 quadratischen Lichtmodulen wurden von Nimbus über die fünf Ebenen des Gebäudes eingeplant und in regelmäßigem Abstand unter den gläsernen Etagenböden integriert. Die entscheidenden Vorteile von LED: Sie ...

  • entwickeln keine nennenswerte Wärme im Gebäude,
  • verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln bis zu 90 Prozent weniger Strom und
  • haben mit bis zu 100 000 Stunden eine deutlich längere Lebensdauer.

"Die Eigenschaften von LED lassen sich nur mit Superlativen beschreiben, daher setzen wir voll auf dieses Leuchtmittel" sagt Nimbus-Geschäftsführer Dietrich Brennenstuhl.

Obwohl sie im "Haus im Haus" in großer Stückzahl eingesetzt werden, sind die miniaturisierten und dabei extrem lichtstarken Leuchtmittel keine Blender. Dafür sorgen je 400 Bohrungen pro Modul, die den Abstrahlwinkel auf Augen schonende 90° begrenzen. Im Hamburger HK-Haus erstrahlt das Licht der Zukunft zudem dynamisch. Nimbus hat für die LED-Module ein passendes Lichtkonzept programmiert, das die Dimmbarkeit der LED ausspielt. Je nach Bedarf tauchen die LED-Module einzelne Räumlichkeiten in sattes Arbeitslicht, oder sie erhellen einzelne Flächen nur schwach, etwa als pure Wegbeleuchtung. Wo niemand arbeitet, bleibt es einfach dunkel. "Das Haus wird absolut energieeffizient beleuchtet, weil nur die jeweils benötigte Lichtstärke abgefordert wird", betont der Lichtspezialist Dietrich Brennenstuhl.

Stuttgarter Leuchtenhersteller Nimbus setzt voll auf LED

"In zehn Jahren wird kein konventionelles Leuchtmittel mehr auf dem Markt sein!" prognostiziert Nimbus-Geschäftsführer Dietrich Brennenstuhl, der sich als einer der ersten Hersteller seit fast zehn Jahren mit LED-Lichttechnologie befasst und im Jahr 2006 ein komplettes, auf LED basierendes Leuchtenprogramm auf den Markt gebracht hat. Mit über 70 Mitarbeitern zählt sich die von Dietrich Brennenstuhl gegründete Nimbus GmbH zu den internationalen Marktführern in der Entwicklung zukunftsorientierter Lichttechnologie. Der bewusste Umgang mit Ressourcen sowie der reduzierte Einsatz von hochwertigem Material sind Teil seines unternehmerischen Konzepts. Die minimalistische neue Leuchtenserie, basierend auf SMD LED-Technologie, verkörpert diesen Anspruch in jeder Hinsicht.


Blick in die Lounge des Börsenclubs der Handelskammer Hamburg. Der LED-Kronleuchter von Nimbus bildet einen augenfälligen Kontrast zum Lichtkonzept des übrigen Gebäudes und nimmt Bezug auf die textile Wand- und Deckenverkleidung. (Entwurf Büro Behnisch, Katja Knaus).

Die aktuelle Diskussion um Ressourcenschonung und Umweltschutz gibt dem Stuttgarter Hersteller enormen Aufwind. "LEDs fangen gerade an, Glühbirnen, Leuchtstoffröhren und Halogenlampen den Rang abzulaufen", beobachtet der Nimbus-Geschäftsführer. Im Vergleich zu konventionellen Leuchtmitteln sind LEDs energiesparend, langlebig, kaum Hitze erzeugend und insgesamt äußerst wartungsarm. Auch was die Lichtqualität betrifft, muss nach Aussage von Nimbus mit Vorurteilen aufgeräumt werden: LEDs erstrahlen nicht nur in kühlem Weiß, sondern haben inzwischen auch das angenehm warme, eher rötliche Licht von Glühbirnen.

Kooperationen mit namhaften Einrichtungen wie dem Fraunhofer Institut sowie international bekannten Architekten sind Ausdruck des Innovationsanspruchs von Nimbus und fließen in die Produktentwicklung ein.

Zu den aktuellen Projekten zählen neben dem Beleuchtungskonzept für das "Haus im Haus" ein Verwaltungs- und Laborgebäude in Ravenna/Italien; beide Projekte gemeinsam mit Behnisch Architekten. Die Nimbus GmbH ist mit ihren Leuchten unter anderem im Phaeno Science Center Wolfsburg, im Mercedes Benz Museum Stuttgart und im World Trade Center Amsterdam vertreten.

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