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Wenn dem Schmutz zentral die Luft ausgeht

(9.5.2007) Staubsaugen bedeutet Lärm, lästiges Ziehen des unhandlichen Staubsaugers, Kabel-/ Schlauchsalat beim Rückwärtsgehen und mühsames Verstauen des Arbeitsgeräts nach der Reinigung. Gleichzeitig werden beim Saugen eine Unzahl von Feinstäuben und Mikroorganismen aufgewirbelt, die mit der Luft in die Atemwege gelangen und langfristig Asthma und Hausstauballergien auslösen können.

Abhilfe schaffen zentrale Staubsaugersysteme. Nicht nur, dass ihre Saugkraft bedeutend stärker ist als die eines Bodenstaubsaugers, sondern auch die bekannten Negativeigenschaften des herkömmlichen Staubsaugers entfallen. Zentrale Staubsaugersysteme stehen hoch im Kurs und sind beispielsweise in Amerika in mehr als zwei Drittel aller Neubauten installiert. Auch Rehau - mit über 50 Jahren Erfahrung in der Entwicklung polymerer Werkstoffe - hat sich diesem Trend verschrieben, und zwar bereits vor mehr als sechs Jahren. "Vacuclean" heißt das zentrale Staubsaugersystem der Bayern, das einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen Hausstauballergien und Asthmaerkrankungen liefern kann.

Und so einfach funktioniert es: An zentralen Punkten im Haus befinden sich Saugdosen, in die der Saugschlauch direkt eingesteckt wird (Bild). Von dort aus gelangen Schmutz und Staub über hochwertige schalldämmende Rohre zur zentralen Saugeinheit, die sich problemlos zum Beispiel im Keller oder Abstellraum unterbringen lässt. In dieser Saugeinheit wird die Luft gefiltert, die nicht abscheidbaren Feinstäube werden durch die Abluftleitung direkt ins Freie geführt. Mit der Funkfernbedienung lässt sich die zentrale Saugeinheit in Gang setzen - in anderen Fällen startet das zentrale Gerät automatisch, sobald der Saugschlauch in eine der Saugdosen gesteckt wird.


Rehaus Saugeinheit gibt es in drei verschiedenen Leistungsstufen:

  • Vacuclean 2000 für Einfamilienhäuser und Wohnungen,
  • Vacuclean 3000 für Ein- und Zweifamilienhäuser, kleine Pensionen, Büros oder Geschäfte und
  • Vacuclean 4000 für kleinere Hotels, Büro- und Geschäftsgebäude ermöglicht das gleichzeitige Saugen an zwei Saugdosen.

Wider Feinstaub und Allergene

Der gesundheitliche Aspekt einer zentralen Staubsaugeranlage ist beachtlich: Hausstaubmilben nisten sich gewöhnlich in Matratzen, Bettzeug, Polstermöbeln und Teppichböden ein. Die Hauptallergene der Milben sind im Kot enthalten, der nach dem Ausscheiden in Staub zerfällt und sich in der Raumluft verteilt. Das Einatmen kann zu allergischen Reaktionen wie Niesattacken und Fließschnupfen führen. Wird beim Saugen der Staub aufgewirbelt, verteilt er sich zusätzlich in der Raumluft. Dem beugt die Staubsaugeranlage vor, denn anders als bei herkömmlichen Staubsaugern werden keine Staubpartikel aufgewirbelt. Und die Feinststäube werden nicht durch die Abluft wieder in den Raum geblasen, sondern direkt aus dem Wohnbereich nach außen geleitet.

Das Filtersystem

Die Filterung erfolgt beim Vacuclean zweistufig. In einer ersten Stufe wird das Zyklonprinzip genutzt: Der mit Staub beladene Luftstrom wird in Rotation versetzt und verliert dabei durch Ausschleudern den größten Teil seiner Schmutzfracht, die sich im Schmutzbehälter sammelt. In der zweiten Stufe wird noch vorhandener Feinstaub durch einen wartungsarmen Patronenfilter zurückgehalten, sodass nahezu staubfreie Luft ins Freie geleitet wird. Diese Art der Filterung verspricht zudem eine gleichmäßige Saugleistung.

Den Vergleich mit hochwertigen Bodenstaubsaugern braucht eine zentrale Staubsaugeranlage nicht zu scheuen: Gesundheitliche Aspekte, Zeitersparnis und der hohe Bedienkomfort sind nur einige Punkte, die für den zentralen Staubsauger sprechen. Das System empfiehlt sich besonders beim Neubau, ist aber auch für die Nachrüstung im Gebäudebestand geeignet.

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