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Bleiwolle ergänzt Saturnblei

(15.5.2007) Die Schwierigkeit von Fugen an Dach und Fassade besteht darin, bergänge von Metallarbeiten zum Mauerwerk sicher und dauerhaft abzudichten. Allerdings lassen sich die negativen Folgen von bauphysikalische oder witterungsbedingte Einwirkungen bei vielen modernen Dichtungsmaterialien nur durch intensive Wartungen ausschließen. In solchen Fällen bietet sich Bleiwolle an.


Bleiwolle versteht sich als ideale Ergänzung zu Walzblei respektive „Saturnblei“. Das Material passt sich flexibel an Baufugen unterschiedlicher Art und Größe an. Im Vergleich zu Mörtel verfügt Bleiwolle über eine ausgewiesene Plastizität. Damit kommt das Material vor allem als Dichtungsmittel von Bleiblechanschlüssen in Mauerwerksfugen in Betracht. Der Werkstoff bildet eine homogen abdichtende Sperrschicht und isoliert dadurch gegen eindringende Feuchtigkeit. Dazu wird das Bleiwolle durchlaufend verstemmt. Das Ergebnis ist eine dezente und glatte Metallfuge.

Die erforderliche Menge an Bleiwolle ist abhängig von der Fugengröße und den Arbeitsbedingungen am Einsatzort. Die maximal erzielbare Dichte wird mit 11,0 kg/dm³ angegeben. Unabhängig von seiner Anwendung verfügt das Material über eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer.

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