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Barrierefreiheit im Bad: FSB erweitert das ErgoSystem

(24.5.2007) Seit 126 Jahren ist FSB die Qualitätsmarke für Tür- und Fensterbeschläge. Die Kompetenz rund um "Greifen und Griffe" führte das ostwestfälische Unternehmen zur Entwicklung des mehrfach ausgezeichneten ErgoSystems. In den vergangenen Jahren hat es sich etabliert, wenn es um barrierefreie Produkte für den Wohn- und Sanitärbereich geht.

Gehandicapte und ältere Menschen schätzen das umfangreiche ErgoSystem, das Hilfe zur Selbsthilfe bietet, ohne dabei auf gutes Design zu verzichten. FSB ist der Meinung, dass "Barrierefreiheit" nicht mit Kompromissen hinsichtlich des Aussehens einhergehen muss: Funktionalität, Ästhetik und Ergonomie sollen deshalb eine überzeugende Gesamtheit bilden. So steht es im Bad hilfreich zur Seite, ohne dabei einen klinischen bzw. reha-technischen Eindruck zu erwecken.

Basis des ErgoSystems ist ein Griffprogramm mit unterschiedlichen Varianten und Längen für alle denkbaren Anwendungsbereiche. Zum universell einsetzbaren System wird es aber vor allen Dingen durch die Kombination mit sinnvollen Zubehörelementen wie z. B. Papierrollenhalter, Tasterbetätigungen, Armauflagepads oder Duschsitzen mit drehbarer, höhenverstellbarer Sitzfläche, die den Badkomfort spürbar erhöhen. Unabhängig von körperlichen Fähigkeiten lassen sich auf diese Weise verschiedene Abläufe im Bad erheblich erleichtern - egal ob mit oder ohne Handicap. Auch in ergonomischer Hinsicht sprechen die Produkte eine eigene Sprache: Der diagonal-ovale Griffquerschnitt folgt der menschlichen Anatomie und reduziert den beim Zugreifen benötigten Kraftaufwand.

Erweiterungen des ErgoSystems

Der Kippspiegel fällt durch seine Unauffälligkeit auf. Sein reduziertes und zurückhaltendes Design, welches auf sichtbare mechanische Verstell-Elemente verzichtet, folgt in seiner Ästhetik konsequent der FSB-Gestaltungs- und Oberflächenphilosophie.

Wie auch bei den übrigen Produkte des ErgoSystems hat Benutzerfreundlichkeit beim Kippspiegel eine hohe Priorität: Seine Neigungsverstellung lässt sich ganz nach Wunsch leicht- oder schwergängiger voreinstellen. Der maximale Neigungswinkel ist hinsichtlich einer geringstmöglichen Verzerrung des Spiegelbildes optimiert. Die Spiegelhöhe sorgt dafür, dass Blickkontakt zwischen dem (im Rollstuhl) sitzenden Patienten und hinter ihm stehenden Pflegepersonal besteht, was der zwischenmenschlichen Kommunikation wesentlich zugute kommt. Trotz der konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse gehandicapter oder älterer Menschen empfiehlt die neutrale Gestaltung den Kippspiegel auch für nicht-medizinische Anwendungsbereiche.

Einhängesitz: Beim Duschen sorgt eine Sitzgelegenheit eindeutig für mehr Komfort. Der Einhängesitz von FSB erweitert das ErgoSystem um ein zweckmäßiges Accessoire, das der Bequemlichkeit im Bad dient und auch in der Pflege spürbare Vorteile mit sich bringt. Das Design erfüllt dabei sämtliche Wünsche hinsichtlich Aussehen und Handhabung.


Der Einhängesitz drängt sich nicht wie ein medizinisches Gerät in den Vordergrund, sondern eröffnet seine funktionalen Besonderheiten bei der Benutzung auf diskrete Weise. Die aus hautsympathischem PUR gefertigten Sitz- und Rückenflächen sind ergonomisch ausgeformt. In die Sitzfläche wurde zudem eine Hygieneöffnung eingearbeitet. Die Rückenlehne weist im oberen Bereich deutliches Greifvolumen auf, was dem Patienten das Festhalten beim Hinsetzen erleichtert. Dass er durch seine kompakten Ausmaße weniger in den Raum hineinragt, erhöht die Bewegungsfreiheit im Bad.

Vorteile bietet der Einhängesitz von FSB aber auch dem betreuenden Personal. Der Sitz kann mit Hinblick auf eine flexible Verwendung mit einem Griff entnommen und an anderer Stelle wieder eingehängt werden. Eine Aussparung in der Rückenlehne erleichtert dies ebenso wie auch der federunterstützte Klappmechanismus, der die Sitzfläche bei Nichtbenutzung in eine vertikale Position bringt. Seine flexible Befestigung gestattet es zudem, nicht jedes Bad mit einem Sitz ausstatten zu müssen und ihn nach Bedarf einsetzen zu können. Abgerundet wird die bedarfsgerechte Nutzung des Einhängesitzes durch optional erhältliche Abstützelemente in Richtung Wand oder Boden.

Brausekopfhalter: Dass das ErgoSystem nicht nur ein vollständiges barrierefreies System aus einer Hand darstellt, sondern gleichermaßen einfach mit einer Hand bedienbar ist, unterstreicht beispielsweise der neue Brausekopfhalter. Er folgt konsequent der FSB-Philosophie des sicheren Greifens: Höhe, Neigung und Ausrichtung lassen sich bequem einhändig verstellen - eine Hand bleibt stets frei und gibt dem Benutzer beispielsweise die Möglichkeit, sich an einem Haltegriff festzuhalten.

Das Lösen des Haltemechanismus erfordert weder eine Drehbewegung der Hand noch einen nennenswerten Kraftaufwand. Nach dem Lösen der Halterung liegt der Brausekopfhalter wie selbstverständlich und sicher in der Hand. Die klare Ausgestaltung der Verstellmechanik lässt keinen Zweifel aufkommen, wie der Brausekopfhalter zu bedienen ist.

Insbesondere im Pflegebereich verspricht der Duschspritzschutz einen Zugewinn an Komfort für Patienten und Pflegepersonal, indem sie die Intimsphäre des Patienten wahrt und dem Personal die Unterstützung bei der Körperpflege erleichtert.


Der Sicht- und Spritzschutz wird  in die Haltestange eingehängt und ist dort variabel positionierbar. Die unkomplizierte Anbringung ermöglicht es, einen Duschspritzschutz kostengünstig und flexibel auf der ganzen Station zu nutzen - stets dort zur Stelle, wo er gerade gebraucht wird. Das mit einem Klettverschluß versehene Tuch ist fungizid und lässt sich waschen sowie bügeln. Die Aufhängung ist aus PUR gefertigt.

Funkgesteuerter WC-Taster: Um die WC-Spülung im Griff zu haben, genügt dank des neuen WC-Tasters von FSB ein einfacher Wink mit der Hand.


Die universell einsetzbare Funkbetätigung benötigt weder Kabel noch bauliche Vorbereitungen. Er ist innerhalb des ErgoSystems frei positionierbar und jederzeit nachrüstbar. Auf diese Weise kann der Taster auf die sich ändernden Bedürfnissen seiner Nutzer flexibel angepasst werden. Er ist kompatibel mit WC-Elementen von Geberit, TECE, Sanit und Viega (weitere sind in Vorbereitung).

Stützklappgriff mit Funktionstasten: Frei programmierbare Funktionstasten, die in den Handlauf des Stützklappgriffes eingelassen sind, dienen nicht allein der Bequemlichkeit sondern erfüllen zudem die Anforderungen der DIN 18024/2, welche für barrierefreies Bauen im öffentlichen Raum vorschreibt, dass die Auslösung der WC-Spülung ohne die Bewegung des Oberkörpers möglich sein soll. Neben der Auslösung der Spülung lassen sich die integrierten Tasten - zur Auswahl stehen Stützklappgriffe mit ein, zwei oder drei Tasten - je nach Bedarf frei belegen (z. B. mit einer Notruf-Funktion). Dem Patienten ermöglichen sie weitgehende Unabhängigkeit vom Pflegepersonal, da er benötigte Funktionen selbstständig und komfortabel auslösen kann:


Die frei positionierbare und höhenverstellbare Bodenstütze für Stützklappgriffe erhöht deren Belastbarkeit um ca. 50 kg. Sie wird mit wenigen Handgriffen an den Handlauf des Stützklappgriffes montiert und ist somit jederzeit nachrüstbar. Die Bodenstütze reduziert die Wandbelastung bei der Benutzung durch schwerere Personen und erleichtert die Planung, wenn Unklarheit hinsichtlich des Wandaufbaus und ihrer Belastbarkeit besteht. Beim Hochklappen des Stützklappgriffes schwenkt die Bodenstütze mit und verhält sich dadurch gleichermaßen dezent wie auch funktional.

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