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Sharp Solar mit Triple-Zellen und Lichtkonzentrator

(21.6.2007; Intersolar-Bericht) Auf der Intersolar stellt Sharp eine Auswahl seiner neuesten Photovoltaik-Produkte vor. Besonderes Highlight: die leistungsstarken Dünnschichtmodule mit den neu entwickelten Triple-Zellen.

Dünnschichtmodule - Aus 2 wird 3

Die Vorteile der Dünnschichttechnologie sind zahlreich: Durch den geringen Bedarf an Silizium können sie zum einen Kosten sparend produziert werden. Zum anderen werden sie besonders effizient überall dort eingesetzt, wo etwa diffuse Lichtverhältnisse herrschen, die Dachneigung gering ist und das Design eine wichtige Rolle spielt.

<!---->"Wir setzen darauf, bei der Entwicklung neuer Photovoltaik-Produkte immer einen Schritt voraus zu sein. Ziel ist es, die Effizienz unserer Module bei geringen Preisen zu steigern und für jeden Bedarf und jede Umgebung das richtige Modul anbieten zu können", so Peter Thiele, General Manager Sharp Electronics Solar Business Group Germany/Austria.

Ein gutes Beispiel für den Erfolg dieser Strategie ist die Weiterentwicklung der Sharp Tandem-Zellen zu den neuen Triple-Zellen. Während Solar-Zellen mit der Tandemstruktur noch aus zwei Siliziumschichten (eine amorphe und eine mikrokristalline Schicht) bestanden, vereint die Triple-Zelle drei Schichten (zwei amorphe und eine mikrokristalline Siliziumschicht) miteinander. So werde die Modul-Effizienz auf bis zu 10 Prozent gesteigert.

Neben der neuen Triple-Zelle spielen auch die Dünnschichtmodule mit Tandem-Zellen weiterhin eine große Rolle für Sharp. Von diesen hat der Technologieführer Module mit einer Leistung von 80, 85 und 90 Watt mit einem maximalen Wirkungsgrad von 8,6 Prozent im Portfolio.

Lichtkonzentrator - Konzentrierte Energie

Mit der Lichtkonzentrator-Technologie präsentiert Sharp auf der Intersolar 2007 außerdem eine nicht auf Silizium basierende Lösung, um mit der Sonne Strom zu erzeugen. Über eine Fresnellinse wird das Sonnenlicht mit einer bis zu 700-fachen Konzentration auf eine acht mal acht Millimeter große Gallium-Arsenid-Zelle gelenkt. Dabei wird ein Zellwirkungsgrad von mehr als 36 Prozent erreicht. Die aus insgesamt 270 Zellen bestehende Konzentrator-Anlage verfügt über ein zweiachsiges Nachführsystem, das für einen optimalen Winkel zur Sonne sorgt. Gerade für sehr sonnenreiche Gegenden ist der Licht-Konzentrator eine interessante Alternative zu kristallinen Modulen bei der Sonnenstromerzeugung und bietet eine gute Lösung für netzgekoppelte Großanlagen.

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