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FUCON - Forschung für das Bauen der Zukunft

(22.7.2007) Bei dem neuen Verbundforschungsprojekt FUCON (FUture CONstruction) des Fraunhofer IAO dreht sich alles um die Frage: Wie bauen wir in Zukunft? Gemeinsam mit Partnerunternehmen sollen Konzepte für eine zukunftsorientierte Wertschöpfungskette Bau entwickelt werden.

Nach vielen Jahren der Stagnation geht es in der Baubranche wieder bergauf. Wachsende Auftragsvolumina stimmen die Unternehmer optimistisch. Doch bei aller Euphorie gilt es jetzt, den allgemeinen Aufschwung zu nutzen und sich für die Zukunft zu rüsten. Dabei wird der Branche einiges abverlangt. Rasante technologische und prozessuale Entwicklungen sowie stetig wachsende Anforderungen an Gebäude und Architektur stellen den Bausektor auf die Bewährungsprobe. Um im globalen Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren, ist es für die Unternehmen unerlässlich, Trends und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen.

Hier setzt das Verbundforschungsprojekt FUCON des Fraunhofer IAO an, das nun im Herbst 2007 starten soll (es gab schon mal einen Startversuch Anfang 2006). Im Kern von FUCON (FUture CONstruction) steht die Frage: Wie bauen wir in Zukunft? Ziel des Projektes ist es, auf Basis von Trendanalysen, Studien und Best Practice Analysen Szenarien und Lösungen für eine zukunftsorientierte Wertschöpfungskette Bau zu entwickeln. Dabei stehen vor allem die Praxisorientierung und der Nutzwert der Lösungen für die Unternehmen im Vordergrund, damit diese von den abgeleiteten Handlungsstrategien im Wettbewerb profitieren können.

Während das Fraunhofer IAO die anstehende Forschungsarbeit übernimmt, sind bei der inhaltlichen Ausrichtung die Partnerunternehmen aus der Baubranche gefragt. In regelmäßigen Projektmeetings sollen sie ihre Ideen, Wünsche und Anforderungen aktiv einbringen, um den Praxisnutzen zu maximieren. Das Projekt Kick-off und gleichzeitig erste Treffen der Projektpartner findet am Freitag, 21. September 2007, in Stuttgart statt. Dabei ist die Gruppe potenzieller Projektpartner breit gefasst. Gefragt sind u.a. Bauunternehmer und Architekten, Bauträger und Objektentwickler, Hersteller/Anbieter von Baugrundstoffen, Produkt- und Systemlösungen sowie Bausoftware, Investoren und auch Ver- und Betreiber von Baugerätschaft.

Eine erste prototypische Anwendung der Forschungsergebnisse wird der Institutsneubau des Fraunhofer IAO "Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE)" sein, der zeitgleich zur ersten Forschungsphase 2007-2008 in Stuttgart realisiert wird. Projektbegleitend sind für die Zukunft weitere derartige Katalysatorprojekte geplant, die exemplarisch den Nutzen der entwickelten Konzepte und Strategien unter Beweis stellen bzw. verifizieren sollen.

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