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Auslegung von Heizungspumpen mit dem Wilo-Pumpenrechner 2007

(3.8.2007) Auch Bewährtes lässt sich noch besser machen. Der seit 40 Jahren bei SHK-Fachhandwerkern und Planern gleichermaßen beliebte und bekannte Pumpenrechner der Dortmunder WILO SE liegt nun in einer neuen und überarbeiteten Version vor. Unverändert blieb nur sein Funktionsprinzip, das sich weiterhin an dem des Rechenschiebers orientiert. Denn das macht diesen "Rechenkünstler" vollkommen unabhängig von Kabelsalat und schwächelnden Akkus.


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Mit dem "Wilo-Pumpenrechner 2007" erhält der Anwender ein einfach zu bedienendes Hilfsmittel, mit dem er direkt vor Ort - selbst im Heizungskeller des Kunden - die für den jeweiligen Einsatzfall optimale Heizungspumpe ermitteln kann. Der praktische Begleiter ist inklusive Bedienungsanleitung kaum größer als ein herkömmlicher Briefumschlag.

Die neueste Ausgabe berücksichtigt die aktuellen Normen und Richtlinien wie die Energieeinsparverordnung (EnEV) und die DIN EN 12831 für die Berechnung der Heizlast eines Gebäudes. Bei der Pumpenauswahl stehen neben Standardpumpen und geregelten Energiesparpumpen auch die Hocheffizienzpumpen der Baureihen "Wilo-Stratos" und "Wilo-Stratos ECO" zur Verfügung. Außerdem befindet sich nun auf der Rechnerzunge eine Tabelle mit Umrechnungsfaktoren für Druckeinheiten.

Mit dem "Wilo-Pumpenrechner" werden Schritt für Schritt alle für die Pumpenauslegung wichtigen Parameter erfasst. Dabei wird zunächst die Heizlast des Objekts überschlägig errechnet. Hierzu wird die beheizte Nutzfläche des Gebäudes und sein Baujahr bzw. Dämmstandard eingestellt. Mit diesem Wert wird in Verbindung mit der gewünschten Temperaturdifferenz der erforderliche Förderstrom ermittelt. Zur Bestimmung der Pumpenförderhöhe stehen auf dem neuen "Wilo-Pumpenrechner" zwei verschiedene Verfahren zur Auswahl:

  • Das erste, das vor allem für Neuanlagen anwendbar ist, bezieht den Rohrdurchmesser und den daraus resultierenden Rohrreibungswiderstand sowie die Strömungsgeschwindigkeit ein. Anschließend wird der Druckabfall der Rohrleitung und der Druckabfall der Einzelwiderstände aus der Stückzahl der in der Anlage vorhandenen Bögen, Ventile und Schieber errechnet. Am Ende der Rechnung steht der Wert für die Förderhöhe der Pumpe.
  • In Bestandsanlagen ist es oft nicht möglich, diese umfangreichen Daten ohne großen Aufwand zu ermitteln. Für diesen Fall ist auf dem "Wilo-Pumpenrechner" ein vereinfachtes Verfahren vorgesehen, bei dem mit nur einem Rechenschritt die Pumpenförderhöhe pauschal über die einfache Rohrleitungslänge zum entferntesten Verbraucher errechnet wird.

Aus den ermittelten Daten für den Förderstrom und die Förderhöhe ergibt sich der Betriebspunkt der Pumpe. Auf der Rückseite des Pumpenrechners kann nun die geeignete Heizungspumpe aus dem Wilo-Sortiment ausgewählt werden. Hierfür sind auf einer verschiebbaren Fläche - aufgeteilt nach Pumpenkategorien - die Kennlinien ...

  • der Hocheffizienzpumpen "Wilo-Stratos" bzw. "Wilo-Stratos ECO" (mit Energie-Label A),
  • der geregelten Energiesparpumpen "Wilo-TOP-E" bzw. "Wilo-Star-E" und
  • der ungeregelten Standard-Pumpen "Wilo-TOP-S" bzw. "Wilo-Star-RS" abgebildet.

Der "Wilo-Pumpenrechner 2007" inklusive einer umfangreichen Bedienungsanleitung kann angefordert werden beim Wilo-Kompetenzteam, Telefon 0231/4102-7363 oder unter wilo.de.

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