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Trendstudie zur WDVS-Entwicklung bis 2012

  • Verdoppelung der verlegten Fläche möglich

(7.8.2007) Der Absatz von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) boomt. Die enorm gestiegenen Energiepreise, die erhöhte Sensibilität der Hausbesitzer für mehr Klimaschutz und die Förderprogramme der öffentlichen Hand forcieren diese Entwicklung. Wie aber wird sich dieser Markt in fünf Jahren darstellen? Eine neue Studie des Instituts für Absatzforschung und kundenorientiertes Marketing (IAM) gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen in der Branche.


Grafik von der Gütegemeinschaft Mineralwolle aus dem Beitrag "Wärmedämmung (auch) entscheidend bei CO₂-Einsparung" vom 28.5.2007

Die Autoren analysieren unter anderem die Auswirkungen der staatlichen Fördermaßnahmen und die Konsequenzen der Einführung des Energieausweises. Auch technische Innovationen stehen im Fokus der Untersuchung, beispielsweise die Bedeutung des Lambda-Wertes 032, die zukünftige Rolle des grauen Styropors und die Chancen nachwachsender Rohstoffe als Dämmmaterial in WDVS.


Der Leser erhält fundierte Einschätzungen über künftige Produkt- und Systempräferenzen der Anwender und die voraussichtliche Preisentwicklung bei WDV-Systemen. Analysiert werden dazu die wichtigsten Begleitfaktoren wie der Sanierungsmarkt, die Gesetzgebung und staatlichen Fördermittel, die energiepolitischen Trends und die Entwicklung im Bewusstsein der Kunden und Anwender. (Bild rechts stammt aus dem Beitrag "Weber Broutin stellt Resol-WDVS mit bemerkenswertem Wärmeleitwert vor" vom 20.4.2007.)

Die Studie gibt auf Basis der empirisch gewonnenen Erkenntnisse strategische Empfehlungen für ein gezieltes Branchenwachstum. Dazu zählen unter anderem die notwendige Überwindung des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften, der Verzicht auf divergierende Produkt- und Systemaussagen auf Herstellerseite und die konsequente Verbreitung einer produktneutralen Marketingbotschaft an die Endkunden.

Von fünf Häusern, die aktuell zur Renovierung anstehen, wird in Deutschland derzeit gerade mal eines gedämmt. Die Studie kommt daher zu dem Schluss: "Gelänge es der Branche durch gemeinschaftliches Branchenmarketing aus diesem 5:1- ein 5:2-Verhältnis zu machen, so hätte die WDVS-Branche eine jährliche Zuwachsrate von ca. 13 bis 15 Prozent auf das jeweilige Ist zu verzeichnen, was bis 2012 zu einer Verdoppelung der verlegten WDVS-Fläche führen könnte.

Für weitere Infos zur Studie "Quo vadis WDVS 2007-2012" sowie Bezugsmöglichkeiten:

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