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MHG erwartet Durchbruch der Öl-Brennwerttechnik durch Glasrohr-Wärmetauscher

(22.8.2007) Bisher kommt in Deutschland nur bei gut 50.000 von insgesamt cirka 6,4 Millionen Ölheizungen die besonders energiesparende, umweltschonende Brennwerttechnik zum Einsatz. Als wesentlichen Grund für die Zurückhaltung von Fachhandwerk und Hausbesitzern gegenüber moderner Öl-Brennwerttechnik nennt die MHG Heiztechnik GmbH das systembedingte Problem der Korrosion an Wärmetauschern. Mit einem Glasrohr-Wärmetauscher will das Hamburger Unternehmen Abhilfe schaffen.

Der erstmals eingesetzte Werkstoff Glas kann nicht korrodieren. Somit widersteht der MHG Glasrohr-Wärmetauscher jeder Säurekonzentration im Kondensat. Pro Liter Heizöl fallen bei der Brennwerttechnik durchschnittlich 0,5 Liter Kondensat an. Diese durch Nutzung der in den Abgasen gebundenen Wärme zwangsläufig entstehende Flüssigkeit enthält in Abhängigkeit vom Schwefelgehalt des Heizöls Anteile aggressiver Schwefelsäure, die Korrosion am Wärmetauscher sowie Folgeschäden verursachen können.

Der neue Hochleistungs-Glasrohr-Wärmetauscher ist ab sofort exklusiv in Verbindung mit der EcoStar 500 Öl-Brennwert-Unit von MHG Heiztechnik erhältlich. Das komplette MHG Öl-Brennwert-System kostet je nach Ausstattung cirka 6.500 Euro. Das Energie-Einsparungspotenzial gegenüber einer veralteten Ölheizung beträgt bis zu 30 Prozent und lässt sich durch die Kombination mit einer thermischen Solaranlage noch erhöhen. So kann die Wärme aus der Sonne mit dem MHG System sowohl zur Warmwasserbereitung als auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden.

Übrigens

Bei einer Umstellung der cirka 6,4 Millionen Ölheizungen - davon sind rund zwei Millionen älter als 15 Jahre - auf Öl-Brennwerttechnik könnten ohne Solarnutzung bereits mehr als 4 Milliarden Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden. Dies entspricht dem jährlichen Heizölverbrauch von rund 1,4 Millionen Einfamilienhäusern oder der Füllmenge von cirka 300.000 Tanklastern.

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