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Merkblatt: Bäder und Feuchträume im Holzbau und Trockenbau

<!---->(27.8.2007; Update: das Merkblatt gibt es nicht mehr! Der Holzabsatzfond wurde wegen Verfassungswidrigkeit eingestellt!) Das soeben erschienene Merkblatt des Informationsdienstes Holz enthält eine Anwendungsrichtlinie zur Planung und Ausführung von Holzbau- und Trockenbausystemen in Bädern und Feuchträumen. Dabei geht es um Konstruktionen im Holz- und Trockenbau mit Plattenwerkstoffen in Verbindung mit Abdichtungssystemen und keramischen Fliesen oder Natursteinbelägen. Anwendungsbereiche sind Wand- und Bodenflächen in Bädern, Feucht- und Nassbereichen, die wiederum in Bereiche mit geringer, mäßiger und hoher Feuchtigkeitsbeanspruchung unterteilt werden. Typische Einsatzgebiete für die Richtlinie sind Bäder, WCs und Küchen in Privathäusern, Hotels, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie öffentliche WCs zum Beispiel in Gaststätten, Museen oder Laboren. Einsatzbereiche mit hoher Feuchtigkeitsbeanspruchung wie öffentliche Duschen, Schwimmbäder oder Wäschereien werden nicht behandelt.

Nach einer Einführung und der Auflistung der Anwendungsbereiche folgt ein Überblick über die Definition der Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen - sowohl im bauaufsichtlich geregelten wie im bauaufsichtlich nicht geregelten Bereich. Kleine schematische Zeichnungen illustrieren die durch Spritzwasser beanspruchten Regionen in verschiedenen Bad- und WC-Typen. Das anschließende Kapitel behandelt die als Untergründe für Abdichtungen und keramische Beläge zu verwendenden Baustoffe. Es folgt ein Kapitel über Abdichtungssysteme für den Holzbau und Trockenbau. Einen großen Raum nimmt danach das Kapitel 6 "Anwendungsbeispiele und Hinweise" ein. Mit zahlreichen Zeichnungen werden Detaillösungen vorgestellt, die sich im Holzbau bewährt haben. Wichtig ist der Hinweis, dass im Einzelfall immer die Rohbausituation und die Ausführungsrichtlinien der Abdichtungshersteller beachtet werden müssen. Ein Kapitel mit der Auflistung von Normen und der Literatur beschließt das Merkblatt.

Neun Institutionen haben die Anwendungsrichtlinie gemeinsam erarbeitet. Autoren der 16 Seiten umfassenden Informationsschrift sind Prof. Dr.-Ing. Karsten Tichelmann und Dipl.-Ing. Patrick Jakob, beide von der VHT Darmstadt.

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