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GfK: Deutsche setzen sicherheitshalber auf moderne Schließzylinder

(31.8.2007) Geht es um die Sicherheit der eigenen vier Wände, so halten die meisten Deutschen einen modernen Schließzylinder in den Eingangstüren (56,3 Prozent) und abschließbare Fenster und Balkontüren (54,1 Prozent) für die effektivsten Maßnahmen zur Einbruchsicherheit. Dies ergab eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag von DOM Sicherheitstechnik bundesweit durchgeführt hat.


Eher nicht so wirkungsvoll sehen die Befragten dagegen den Einsatz eines Sicherheitsdienstes (7,8 Prozent) und den Einbau von Stahltüren (7,6 Prozent) - diese Maßnahmen landeten abgeschlagen auf den letzten Plätzen der Studie.

Das Thema Sicherheit begegnet einem überall im Alltag: Im Büro, im Supermarkt, auf öffentlichen Plätzen und vor allem in den eigenen vier Wänden wird über die allgemeine Sicherheit nachgedacht. Welche Schutzmaßnahmen der Einzelne als wirklich wirksam bewertet, zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Studie: Ein moderner Schließzylinder ist für die meisten Befragten die effektivste Maßnahme zur Einbruchsicherung. "Diese Studienergebnisse decken sich auch mit unseren täglichen Erfahrungen: Die Sicherheit beginnt schon an der Haustür. Ein moderner Schließzylinder ist oftmals für den Dieb die größte Hürde, an der ein Einbruch scheitert. Wie sicher dieser ist, erkennt der Verbraucher zum Beispiel an der Zertifizierung durch den Verein der Schadensversicherer (VdS). Eine Zertifizierung der Klasse B bietet den höchstmöglichen Einbruchschutz", berichtet Hermann Röser, Geschäftsführer von DOM Sicherheitstechnik.

Der Nachbar - Ein Freund und Helfer

Überraschend in den Ergebnissen ist der Einsatz des Nachbarn als Hüter über Hab und Gut: Fast jeder Zweite (44,4 Prozent) hält die Hilfe der Mitmenschen aus dem Umfeld für die dritteffektivste Maßnahme zur Einbruchsicherung. Augen und Ohren von vertrauten Personen sind also für die Befragten sicherer als Hightech. Immerhin schafft es die Alarmanlage mit 37,3 Prozent auf Platz vier der Sicherheitsmaßnahmen-Rangliste. Dagegen schätzt jeder Vierte den Einsatz eines Wachhundes als wirklichen Schutz für die eigenen vier Wände ein. Zusätzliche Beleuchtung (20,3), der Einsatz einer Überwachungskamera (17,0 Prozent) und Gitter an den Fenstern (12,5 Prozent) werden allgemein nicht allzu sicher bewertet und bewegen sich eher im hinteren Feld der Studie.

Männer wählen Alarmanlagen, Singles setzen auf Nachbarschaftshilfe

Nach den vorliegenden Ergebnissen schätzen insbesondere Männer (40,7 Prozent) und junge Menschen bis 29 Jahre (56,9 Prozent) die Alarmanlage als wirksame Sicherheitsmaßnahme gegen unerwünschten Besuch ein. Singles und Rentner (beide 50,6 Prozent) dagegen setzen eher auf die Hilfe von anderen Mitmenschen. Während Frauen sich doch sehr stark für die klassischen Maßnahmen wie modernen Schließzylinder (59,8 Prozent) und abschließbare Fenster- und Balkontüren (58,3 Prozent) aussprechen, vertrauen Männer auch auf die optisch auffälligen Maßnahmen wie Gitter an den Fenstern (14,5 Prozent) oder die Stahltüren (10,2 Prozent).

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