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Was muss, was soll, was kann ein Garagentor leisten?

(13.9.2007) Viele Garagentore sind in die Jahre gekommen und müssen - zum Teil auch aus Sicherheitsgründen - ersetzt werden. Bei alten Schwingtoren beispielsweise sind die Federn häufig ermüdet und stehen dann kurz vor dem Bruch. „Es droht damit die Gefahr, dass das Tor ungebremst herunterkracht“, warnt Jörg Meyer-Holtkamp von Teckentrup, und nennt sechs Aspekte, die Garagenbesitzer beachten sollten, wenn sie ein neues Tor auswählen:

Merkmale eines idealen Garagentors
Merkmale eines idealen Garagentors
1. Sicherheit, 2. Robustheit, 3. fachgerechter Einbau,
4. Komfort, 5. Typ, 6. Optik

1. Sicherheit: Verletzungsrisiko minimieren

Mehrfachfeder- und Mehrfachseilsyteme verhindern den ungebremsten Absturz. Ferner sorgt ein Fingerklemmschutz innen und außen für weitere Sicherheit. Und trifft ein elektrisch betriebenes Tor auf ein Hindernis, muss es sofort stoppen. Bei Stromausfall sollte es möglich sein, das Tor manuell über eine Not-Entriegelung zu öffnen - wichtig vor allem dann, wenn es keinen zweiten Ausgang gibt.

2. Robustheit: Lange Lebensdauer

Bewegliche Teile wie Federn, Seile, Scharniere und Laufrollen sind in der Regel wartungsarm - eventuell auch wartungsfrei. Verzinkte Bauteile und beschichtete Torblattoberfläche sorgen für Schutz vor Umwelteinflüssen und Korrosion.

3. fachgerechter Einbau: Schnelle Montage

Der Einbau eines Garagentores dauert normalerweise höchstens einen Tag - auch beim Austausch neu gegen alt. Dazu sollte die Montage in die Hände von Fachhandwerkern gelegt werden. Dann ist die Garantie nicht gefährdet - gute Hersteller bieten mindestens fünf Jahre. Der Fachbetriebt kümmert sich auch um die Entsorgung des alten Tores.

4. Komfort schützt auch vor Einbruch

Ein elektrischer Antrieb mit Fernbedienung ist nicht nur komfortabel - z.B. bei Regenwetter. Er bietet auch zusätzlich Schutz vor Einbruch, da der Antrieb beim Aufhebeln Widerstand leistet. Eine Beleuchtung des Weges zur Haustür und/oder eine Leuchte in der Garage tragen ebenfalls zur Sicherheit bei. Netzunabhängige Lösungen (z.B. über Akku oder Photovoltaik-Modul) ermöglichen den Einsatz elektrischer Antriebe und Leuchten auch dort, wo kein Strom liegt (z.B. Garagenhöfe).

5. Typ: Schwing-, Sektional- oder Deckengliedertor?

Schwingtore (linkes Bild unten) sind die Klassiker - sie brauchen Platz vor und in der Garage. Sektionaltore (Mitte) bestehen aus mehreren Paneelen und laufen senkrecht nach oben - so kann das Auto direkt vor der Garage stehen und das Tor dennoch bewegt werden. Die Lamellenstrukturen von Deckengliedertoren (rechts) sind noch feingliederiger und sparen dadurch weiteren Platz am Torsturz.

Schwingtor Sektionaltor Deckengliedertor

6. Optik: Individuelles Design

Farbe, das Design, eventuelle Verglasungen - am besten passend zur Haustür und zur Umwelt: den Wünschen von neo-klassischer über ein rustikale bis zur puristischen Optik sind heute kaum Grenzen gesetzt. Und Nebentüren im passenden Design sorgen für ein harmonisches Bild.

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