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Pellet-Heizkessel: Keine Versinterung bei automatischer Brennerrostreinigung

(28.9.2007) In der vergangenen Heizperiode fielen herstellerunabhängig Pellet-Heizkessel aus, weil sich auf dem Brennerrost Schlacke gebildet hatten. Derzeit läuft die Ursachenforschung für diese Versinterung auf vollen Touren. Eine abschließende Erklärung gibt es bislang offensichtlich nicht - auch DIN plus-Pellets sind betroffen. Das Problem ist immer das gleiche und trifft, wie vielfach in den Medien berichtet, vor allem Nutzer von Pellet-Heizkesseln in Norddeutschland: Auf dem Brennerrost bildet sich eine harte Kruste aus Asche, die nach und nach die Verbrennung durch Unterbrechung der Luftzufuhr stoppt und danach manuell entfernt werden muss.

Normalerweise beginnt die Asche von Pellets bei Temperaturen von ca 1200°C zu versintern und anschließend zu verkleben. Es bildet sich Schlacke. Möglicherweise wurden andere Brennstoffe als Holz zu Pellets verarbeitet - nämlich solche, deren Ascheschmelzpunkt beispielsweise nur 700°C beträgt. Diskutiert werden auch zu hohe Silikatanteile in denPellets.

Eine weitere Ursache: ein zu hohes Schüttgewicht > 650 kg/m³, das beispielsweise auch durch zu kurze Pellets zustande kommt. Hierdurch entstehen im Glutbett höhere Temperaturen, die wie oben beschrieben zur Verschlackung führen. Diese Ablagerungen müssen in jedem Fall entfernt werden, um eine einwandfreie Verbrennung zu erreichen - doch nach rund drei bis vier Wochen haben sich bei den Pellet-Heizkesseln der betroffenen Nutzer erneut Versinterungen gebildet, die zu einer Störung führen. Eine sinnvolle Alternative dazu ist eine vollautomatische Brennerrost-Reinigung, wie sie Vaillant in seinem Pellet-Heizkessel renerVIT anbietet (siehe Beitrag "Verkaufsstart von Vaillants neuem Pellet-Heizkessel auf der Intersolar" vom 13.6.2007). Die besonders intensive Reinigung wird über ein Absenken des Rostes auf eine Matrize erreicht, so dass sich mögliche Verschlackungen auf dem Brennerrost erst gar nicht bilden können, bzw. eventuelle Verschlackungen entfernt werden:


Überwacht wird dies von der standardmäßig integrierten Pellet-Systemregelung. "Diese Reinigung des Brennerrostes wird vollautomatisch nach einer definierten Betriebsdauer durchgeführt", so Michael Boll, Leiter Geschäftsfeld Erneuerbare Energien bei Vaillant Deutschland. Neben einem störungsfreien Betrieb auch unter ungünstigen Umständen garantiere diese Technik stets eine ungehinderte Zufuhr der Primärluft zum Glutbett, was wiederum einen gleichbleibend hohen Wirkungsgrad und Effizienz sowie das Einhalten der niedrigen Emissionswerte gewährleiste. Mit der vollautomatischen Brennerrostreinigung sei man für eventuelle Verschlackungen auf dem Brennerrost bestens gerüstet, erläutert Boll abschließend.

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