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Parkettfußboden bei Altbausanierungen wieder besonders attraktiv

(2.10.2007) Drei von vier Wohnungen sind vor 1980 gebaut worden und weisen als Altbauwohnungen Sanierungsbedarf auf, zum Beispiel in Bezug auf Decken und Böden. Dabei sollte man beim Bauen im Bestand besonders darauf achten, die Anforderungen an den Wohnkomfort mit dem spezifischen Charakter eines Gebäudes oder einer Wohnung in Einklang zu bringen.


Kaum ein Boden fügt sich dabei so natürlich in einen Altbau ein wie das Parkett, das bis in die 1950er- und 60er-Jahre hinein ganz selbstverständlich in den Wohnungen der wohlsituierten Bürger auslag. In den 1970ern und 80ern wollte man sich mit Teppichen in modernen und zuweilen gewagten Mustern vom "Spießbürger" distanzieren, bevor dann zu Beginn der 90er-Jahre ein Laminatboom über die deutschen Wohnzimmer hereinbrach. Inzwischen aber steht der attraktive und vielseitige Parkettboden insbesondere in Altbauwohnungen wieder hoch im Kurs.

Massiv oder fertig, schwimmend oder verklebt, ...?

Wenn noch kein Holzboden vorhanden, eignet sich laut Christian Uhl, Marketingleiter von Bembé Parkett, Massivparkett für die Altbausanierung ebenso wie Mehrschichtprodukte. In jedem Fall empfiehlt der Fachmann, Parkett zu verkleben, was der Raumakustik nachhaltig zugute kommt (vergleiche auch mit "Vollflächig geklebtes Parkett dämpft den Gehschall" vom 5.3.2003). Die Dicke von Parkett betreffend ergeben sich wiederum einige Spielräume: Einerseits können mit dicken Dielen und Massivparkett Bodenunebenheiten gut ausgeglichen werden; andererseits ermöglicht 10 oder gar 8 mm dünnes Parkett den sehr konfliktfreien Austausch von Fliesen oder Teppich, so dass im Bereich von Türen und Zargen oder angrenzend zu anderen Bodenbelägen in Nachbarräumen ein sauberer Übergang geschaffen werden kann.

"Neben den Klassikern wie der Eiche sind derzeit auch dunkle Hölzer wie engé, Räuchereiche, Nussbaum, Merbau und Jatoba sehr gefragt", so Uhl. Dabei schlagen Bauherren, die sich für einen Parkettboden entscheiden, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Böden aus Holz sind stets elegant und vermitteln einen Hauch von Exklusivität. Gleichzeitig wird der Parkettboden dem Wunsch des Renovierers nach natürlichen Materialien und Baustoffen gerecht. Positiver Nebeneffekt außerdem: Parkett steigert den Wert einer Immobilie dauerhaft. Denn Parkett gilt als langlebig, hygienisch sowie umweltfreundlich, und auch hinsichtlich Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit kann es punkten. Kauf- oder Mietpreis lassen sich also auf diese Weise durchaus höher ansetzen.

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