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Tiefensee: Innerstädtische Altbauquartiere beim Stadtumbau besser schützen

(21.10.2007) "Das Programm Stadtumbau Ost unterstützt vom Wohnungsleerstand betroffene Gemeinden, ihre Infrastruktur den neuen Anforderungen anzupassen. Es unterstützt aber nicht nur den Abriss nicht mehr benötigter Gebäude, sondern in gleichem Maße auch die Aufwertung der Quartiere. Die innerstädtischen Altbauquartiere benötigten dabei einen besonderen Schutz, da ihr Erhalt oft wirtschaftlich schwieriger ist als der neuerer Bauten am Stadtrand" - das sagte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee am 19.10. in Berlin.


Leben in der Stadt findet offensichtlich eigene Wege.

Der Minister stellte klar, dass die Altbaubestände von besonderem Wert seien: "Unsere ostdeutschen Städte haben es trotz der enormen strukturellen Veränderungen geschafft, ihre Identität zu bewahren. Nicht zuletzt die historischen Stadtkerne haben sich zu touristischen Anziehungspunkten und damit zu einem Wirtschaftsfaktor entwickelt. Trotz der enormen Leistungen der Stadtsanierung seit der Wende bleibt jedoch noch viel zu tun." (siehe z.B. Görlitz im Bird's Eye-View)

Tiefensee hob die Erfolge hervor, die bislang mit dem Programm Stadtumbau Ost erreicht wurden. "Beim Wohnungsleerstand haben wir eine Trendwende erreicht. Die wirtschaftliche Lage der Wohnungsunternehmen hat sich verbessert. Aufwertungsmaßnahmen sind bereits heute im Stadtbild sichtbar und tragen in vielen Stadtteilen zur Verbesserung der Lebensqualität bei."

Der Bund setze sich nachdrücklich für die Fortführung des Programms Stadtumbau Ost über 2009 ein. Wie und mit welchen Akzenten dies geschehen soll, werde auf der Basis der laufenden Evaluierung des Programms entschieden. Es gehe zukünftig auch darum, das Programm mehr auf die Aufwertung der innerstädtischen Altbauquartiere auszurichten. Ziel sei es, Innenstädte und Ortsteilzentren zu stärken, Baudenkmäler und Stadtbild prägende Gebäude zu erhalten und dadurch lebendige und lebenswerte Quartiere zu schaffen, die auch für Familien attraktiv sind. "Es geht also darum, im Stadtumbau neue Akzente zu setzen. Wir bereiten zur Zeit gemeinsam mit den Ländern zwei neue Förderprogramme vor, die zielgerichtet besonders die Innenentwicklung der Städte unterstützen. Zudem wollen wir bei der Altschuldenhilfe weitere Anreize für die Erhaltung von Altbauten schaffen", so Tiefensee.

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