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RAL: Beim Heizölkauf auf Sicherheit und Qualität setzen

(22.10.2007) Beim Heizölkauf gilt: Billig muss nicht unbedingt gut sein. Bei Preisen, die auffallend deutlich unter dem ortsüblichen Schnitt liegen, ist gesundes Misstrauen angebracht. "So etwas ist oftmals nur mit unlauteren Methoden möglich. Auf Nummer sicher geht man bei der Händlerwahl, wenn man auf das RAL-Gütezeichen Energiehandel achtet." sagt der Vorsitzende der Gütegemeinschaft Energiehandel e.V. Berthold Hidien.

"Seit gemessen und gewogen wird, gibt es auch Betrugsversuche. Das war auf den antiken römischen Märkten so, das ist im 21. Jahrhundert so. Leider!" ergänzt Hidien. So hat es auch im Heizöl-Handel einzelne Fälle unlauterer Geschäftspraktiken gegeben. Die Presse berichtet von Zeit zu Zeit über manipulierte Tankwagen, gefälschte Lieferscheine und ähnliche kriminelle Machenschaften. Das RAL-Gütezeichen Energiehandel wurde ins Leben gerufen, um genau das zu verhindern. "Wir müssen und wollen ein deutliches Zeichen setzen. Engagement für Verbraucherschutz und fairer Handel mit qualitativ hochwertigen Brennstoffen sind die Voraussetzung, um das Vertrauen der Menschen in die ehrlichen Energiehändler zu sichern." ergänzt Berthold Hidien.

Das Gütezeichen wird von der Gütegemeinschaft Energiehandel in Kooperation mit dem renommierten Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung RAL nach einem umfangreichen Anforderungskatalog nur an absolut seriöse Unternehmen vergeben. Die Prüfungen werden von unabhängigen Sachverständigen durchgeführt, nach strengen Vorgaben. Als Grundlage dienen die diversen gesetzlichen Vorschriften und die Eichordnung. So werden unter anderem die Messanlagen der Tankwagen genauestens unter die Lupe genommen. Schließlich soll das Gütezeichen nicht zuletzt als Sicherheit dafür stehen, dass man wirklich genau so viel Heizöl bekommt, wie man bezahlt. Auch die Lieferscheine werden dafür auf Vollständigkeit und Übereinstimmung mit den Daten der Messanlage kontrolliert. "Wer sich um das Gütezeichen bewirbt, muss Büro und Fuhrpark top in Ordnung haben", erklärt Hidien. Dass das auch wirklich so ist, wird regelmäßig kontrolliert: Unangemeldete Wiederholungsprüfungen können beweisen, dass das Vertrauen der Kunden auch langfristig gerechtfertigt ist.


Steht der Tankwagen vor der Tür, sollte man den gesamten Vorgang genau beobachten - das schreckt Betrüger ab. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Messanlage des Wagens: Ein gültiger Eichstempel und unversehrte Eichplomben bezeugen, dass alles korrekt ist. Beim Tankstart muss das Zählwerk auf Null stehen. Dass nur Öl gemessen wird und nicht am Ende Luft den Zähler nach oben treibt, erkennt man im Schauglas des so genannten Gasmessverhüters. Fließt das Öl hier ohne Blasen durch, hat alles seine Richtigkeit. Zum Schluss sollte der Kunde dabei sein, wenn der Lieferschein gedruckt wird: Wichtig ist zu kontrollieren, ob die dort ausgewiesene Menge mit dem Zählerstand übereinstimmt. Fragen sollten immer sofort mit dem Fahrer geklärt werden. Scheint etwas nicht in Ordnung zu sein, empfiehlt die Gütegemeinschaft Energiehandel, dies nach Möglichkeit durch Zeugen oder Fotos festzuhalten und dem zuständigen Eichamt zu melden.

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