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Erneuerbare erreichen 2007 Anteil von über 14% am Stromverbrauch

(11.11.2007) "Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Deutschland wird nach unseren neuesten Erkenntnissen im Jahr 2007 auf über 14 Prozent steigen." Das erklärte Werner Brinker, Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), am 6.11. anlässlich der Konferenz der Energiewirtschaft "Regenerative Energien" in Berlin. Damit würde Deutschland als erstes europäisches Land bereits in diesem Jahr die EU-Vorgaben für 2010 zur Förderung der erneuerbaren Energien erreichen. Demnach ist als Ziel ein Anteil von mindestens 12,5 Prozent am deutschen Stromverbrauch vorgesehen.

Die erneuerbaren Energien seien mit der Energieeffizienz und der Energieeinsparung der dritte wesentliche Stützpfeiler, um die Anforderungen an eine zukunftsfähige Energieversorgung erfüllen zu können. "Der Anteil der Erneuerbaren soll und wird weiter steigen", betonte BDEW-Präsident Brinker. "Jedoch erfolgt dieser Anstieg sehr viel schneller als der parallel notwendige Netzausbau." Um den weiteren Ausbau der Erneuerbaren und gleichzeitig die hohe Stabilität des Netzes meistern zu können, seien erhebliche Anstrengungen erforderlich. Einige Lösungen lägen bereits auf dem Tisch.

Gerade von technischer Seite gebe es viele Erfolg versprechende Ansatzpunkte wie Energiespeicher, virtuelle Kraftwerke, abschaltbare Lasten oder neue Energieanwendungen. Allerdings würden diese technischen Ansätze nicht genügend weiter verfolgt und entwickelt, weil das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in seiner heutigen Form keinerlei Anreize für eine bedarfsgerechte Erzeugung gebe. "Diese Anreize zu schaffen, wird aus unserer Sicht die größte Aufgabe bei der anstehenden EEG-Novellierung sein", erläuterte Brinker. Hier seien Politik, Unternehmen, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gleichermaßen aufgerufen, um neue Lösungen zu erarbeiten.

Nach neuesten BDEW-Schätzungen wird der Anteil der regenerativen Energien am Stromverbrauch im Jahr 2007 bei etwa 14,5 Prozent (2006: 11,7 Prozent) liegen. Somit dürften Windkraft mit 6,8 (5,0), Wasserkraft mit 3,4 (3,2), Biomasse mit 3,1 (2,5), der biogene Anteil des Mülls mit 0,7 (0,6) und Photovoltaik mit 0,5 (0,4) Prozent den Stromverbrauch in Deutschland decken.

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