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Didaktisches Gesamtkonzept "Energiesparender Holzbau" in Biberach

(12.11.2007) Der Kompetenzschwerpunkt des Zimmerer-Ausbildungszentrums Biberach (siehe Google-Map) liegt in den Bereichen Holzbau und Ausbau. Das Ziel ist die Qualifizierung der Mitgliedsbetriebe zu Komplettanbietern in den Bereichen Holzbau und Ausbau. Das Zimmererausbildungszentrum Biberach arbeitet zusammen in verschiedenen Netzwerken der Bauwirtschaft, deren Netzwerkmitglieder ebenfalls Anträge auf Förderung zum Kompetenzzentrum gestellt haben. Das Zimmererausbildungszentrum Biberach will sich in diesen Netzwerken auf den Schwerpunkt "Energiesparender Holzbau" konzentrieren.


Neubau des Kompetenz-Zentrums Holzbau und Ausbau, das dem Zimmerer-Ausbildungszentrum Biberach angeschlossen ist.

Das Zimmererausbildungszentrum möchte eine durchgreifende Entwicklung zu einem didaktischen Gesamtkonzept "Energiesparender Holzbau" erreichen, und dies in einem neuen Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogramm für die Holzbaubetriebe umsetzen. Aktueller Anlass ist die Energieeinsparverordnung, die von den Betrieben teilweise den Einsatz bisher nicht üblicher Techniken und Materialien erfordert.

Vorgesehen ist, für den Energiesparenden Holzbau eine klare, eindeutige und überschaubare Fachsystematik zu entwickeln, und diese in 16 Musterlösungen exemplarisch aufzubereiten. Die Fachsystematik und die Musterlösungen sollen dann die Grundlage für die Erstellung von Modulen für die Aus- und Weiterbildung und für E-Learning-Angebote liefern,

Es werden Module zu allgemeinen fachlichen Grundlagen, zur Sanierung und zum Holzhausbau erstellt. Die Module zum Holzhausbau und zur Sanierung sollen gleichzeitig der Information potentieller Bauherren und Architekten dienen.

Inhaltliche Schwerpunkte bei der Erarbeitung der Ausbildungsinhalte und Musterlösungen sind die Bauphysik, die Verwendung nachwachsender Roh- und Dämmstoffe bzw. von Naturbaustoffen sowie der Einsatz und die Einbindung von alternativen Energien im Bereich Heizung und Haustechnik.

Im Zimmerer-Ausbildungszentrum haben sich die Ausbildungsmeister zu verschiedenen Fachgruppen zusammengeschlossen. In diesen Arbeitsgruppen werden die neu erworbenen Kenntnisse besprochen und in die Ausbildung integriert. Regelmäßig findet ein gemeinsamer Informationsaustausch zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen statt.

Um die weiteren Entwicklungen und Erkenntnisse in den verschiedenen Bereichen des Holzbaus (Gebäudetechnik, Konstruktionen, Wärmedämmung, Schallschutz,...) optimal zu verwerten, wird u.a. eine Ausweitung dieser Arbeitsgruppen angestrebt. So arbeitet man beispielsweise eng zusammen mit der Abteilung Technische Beratung und sonstigen Gremien des Zimmererverbandes Baden-Württemberg.

Weitere Ziele sind ...

  • die Anforderungen und Erwartungen der Kunden, Interessenvertreter u. der sonstigen Zielgruppen stetig feststellen und hieraus die Ziele ableiten
  • effiziente Zielerreichung durch ausgerichtete Arbeitsabläufe (Prozesse), entsprechend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter u. eine adäquate Mittelbereitstellung
  • Erreichung der verschiedenen Ziele systematisch messen und wirkungsvolle Fehlerbeseitigungs-, Korrektur-, Vorbeugungs- und Verbesserungsmaßnahmen ableiten
  • Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung, zur Beseitigung von Fehlerursachen, zur Vorbeugung gegen mögliche Fehler und zur Verbesserung konsequent überwachen

Bei dem  Projekt "energiesparender Holzbau" werden 4 Haupt-Zielgruppen unterschieden:

  • Aus- und Weiterbildungsteilnehmer
    dazu werden gezählt: Lehrlinge, Gesellen, Meister, Unternehmer und - explizit genannt - die Unternehmerfrauen sowie ungelernte Arbeiter
  • Katalysatoren
    dazu werden gezählt: Planer, Architekten
  • Kunden bzw. Endverbraucher
    dazu werden gezählt: zukünftige Bauherren, am Ausbau interessierte
  • Nachwuchs im Handwerk
    dazu werden gezählt: Schüler, Praktikanten (Berufsvorbereitungsjahr)

In Teilprojekten werden zunächst die Musterlösungen definiert und die zugehörigen Modelle und Schautafeln konzipiert und produziert (Teilprojekt 1). Weiter werden zu diesen Themen Lehrgangsunterlagen und Übungsaufgaben entwickelt (Teilprojekt 2). Die dazu gehörenden zielgruppenspezifischen Handreichungen werden in Teilprojekt 3 erstellt. Sowohl die Lehrgangsunterlagen als auch die Handreichungen werden über Internet bereitgestellt. Die hierfür erforderliche Technik wird in Teilprojekt 4 aufgebaut. Die Vermarktung der Projektinhalte (und die erforderlichen Vorbereitungen) finden im Teilprojekt 5 statt.

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