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Baugeldzinsen immer noch niedrig

(18.11.2007) Vor dem Hintergrund leicht rückläufiger Kapitalmarktzinsen bleiben die Kosten für Baugeld vorerst auf attraktivem Niveau. Im Wochenverlauf hat die schwache Entwicklung an den Aktienbörsen wieder mehr Investoren zu defensiven Anlagen im Anleihemarkt bewegt und besonders in den USA zu sinkenden Renditen geführt. Die Hoffnung auf weitere Leitzinssenkungen der US-Notenbank haben wieder zugenommen und werden derzeit höher gewichtet als die Gefahr steigender Inflationsraten. Aufgrund der zu erwartenden nachhaltigen Effekte der US-Immobilienkrise auf die Konsumnachfrage in Amerika gehen viele Marktteilnehmer von Leitzinssenkungen aus.

Etwas anders ist die Situation in Euroland zu beurteilen. Hier hält die Europäische Zentralbank (EZB) zwar solidarisch mit der US-Notenbank bei den Leitzinsen still, um zur Stabilisierung beizutragen - der zuletzt wahrgenommene Inflationsdruck macht die EZB aber immer unruhiger. Für die EZB bleibt vorerst abzuwarten, wie sich die US-Krise und der starke Euro auf die Wachstumsraten in Euroland auswirken werden. Sollten sich hier die Anzeichen einer Konjunkturabschwächung in 2008, wie zuletzt für Deutschland prognostiziert, verstärken, dann wird das derzeitige Leitzinsniveau von 4,0% noch viele Monate halten. Angesichts der ansteigenden Inflationsraten erscheinen aber beispielsweise Interhyp die langfristigen Kapitalmarktzinsen derzeit als zu niedrig. Sie profitieren allerdings von der defensiven Einstellung der Anleger, die die Sicherheit in Staatsanleihen suchen und damit die Renditen tief halten. Mittelfristig erwarten wir allerdings eine höhere Inflationsprämie für lange Laufzeiten und damit eine steilere Zinsstrukturkurve.

Unter Risiko-Chance-Gesichtspunkten rät Interhyp Kunden weiterhin, nicht aggressiv auf Zinsrückgänge zu spekulieren. Die absoluten Zinssätze sind im historischen Vergleich attraktiv und die weiterhin sehr flache Zinskurve macht besonders die längeren Laufzeiten günstig und hält auch die Aufschläge für Forward-Darlehen vorerst niedrig, mit denen Anschlussfinanzierer ihre bestehenden Zinsbindungen verlängern können. Prolongationsangebote der bestehenden Bank sollten dabei unbedingt mit dem Markt verglichen werden, denn die Zinsunterschiede sind erfahrungsgemäß sehr groß.

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