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GSM-Auslesesystem für die unmittelbare Zählerstandserfassung

(27.11.2007) Zur Datenfernübertragung von Verbrauchswerten stellte Zenner International auf der SHKG Leipzig 2007 ein neues GSM-Auslesesystem vor. Das System erfasst die Zählerstände direkt vor Ort und leitet diese per SMS über das GSM-Netz an einen zentralen Server weiter, wo die Datenauswertung der Nachrichten erfolgt. Damit eignet sich das Produkt vor allem für den Einsatz in abgelegenen, schwer erreichbaren Objekten - etwa in Übergabestationen - sowie überall dort, wo Zählerstände beispielsweise zu Überwachungszwecken in bestimmten Zeitabständen regelmäßig erfasst werden müssen. Hier biete das Modul dem Messstellenbetreiber die Möglichkeit, auf die kosten- und zeitintensive Ablesung mit eigenem Personal zu verzichten.


In seiner Basiskonfiguration verfügt das Auslesesystem nach Herstellerangaben über zwei Impuls- sowie zwei Analog-Eingänge mit 4 bis 20 mA, so dass nicht nur mit Impulsgebern ausgestattete Zähler, sondern auch aktive Sensoren angeschlossen werden können. Da die Sensoren direkt über die Batterien des Fernmeldemoduls gespeist werden, ist für deren Einsatz keine zusätzliche bauseitige Stromversorgung notwendig. Durch die doppelten Eingänge soll sich das Modul besonders für den Einsatz mit Verbundzählern eignen. Dabei werden die ausgelesenen Werte der einzelnen Zähler nicht schon vorab summiert, sondern getrennt an den Server übertragen. Somit lassen sich die einzelnen Zählerstände später separat betrachten, was eine genauere Analyse der Verbrauchswerte gestattet.

Die Abfrage der Verbrauchsdaten erfolgt über einen passwort-geschützten Zugriff auf den zentralen Server mittels Web-Browser. Ein speziell programmiertes Java-Modul stellt hier eine grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung, mit der ein einfacher Zugriff auf sämtliche erfassten Datensätze möglich sei. Zudem besteht ein direkter Zugang zur Störmeldezentrale, welche dringende Nachrichten an bis zu vier Handys, ein Faxgerät oder einen Festanschluss weiterleiten kann.

Das Auslesesystem ist speziell für den Einsatz an entlegenen Stellen mit hohen Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen entwickelt worden. So wird das Modul durch ein für IP 65/68 Anwendungen entwickeltes Aluminium-Druckguss-Gehäuse (BxHxT 85x105x70) vor Beschädigung durch Wind und Wetter geschützt. Die Stromversorgung erfolgt über drei handelsübliche 1,5 Volt Batterien, die je nach eingestelltem Übertragungsintervall eine Betriebsdauer von 1,5 bis 4 Jahren ermöglichen sollen. Die aktuelle Versorgungsspannung wird dabei ebenfalls an den zentralen Server übertragen, so dass ein Austausch rechtzeitig veranlasst werden kann.

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