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Container im Kesselhaus ... mit Design-Preis ausgezeichnet

(3.12.2007) Wo einst die alten Kessel des Marbacher Kraftwerkes ihren Platz hatten, wird heute geklettert. Das entkernte Gebäude (siehe Google-Map) ist Trainings- und Schulungszentrum der Bornack-Gruppe. Ein Unternehmen, das sich der Sicherungs- und Seiltechnik verschrieben hat. Wer seinen Blick durch die alte Industriehalle schweifen lässt, entdeckt heute auf halber Höhe ausgebaute Container. "Wir können hier unter sehr realistischen Bedingungen trainieren", erläutert Ella Bornack, die das neu gegründete Zentrum verantwortet. "Gleichzeitig bietet uns das Containersystem die erforderlichen Sozial- und Büroräumlichkeiten". Die ungewöhnliche Lösung war den Juroren des Internationalen Design-Preises "Focus Sicherheit 2007" eine Ehrung wert: Eine Medaille in Gold.

Seit über 40 Jahren hat sich Bornack dem Anseilschutz verschrieben und gehört damit zu den Pionieren dieser Branche in Deutschland und Europa. Aus dem einstigen Familienbetrieb ist ein europaweit agierendes Unternehmen mit mehr als 80 Mitarbeitern geworden. Immer gilt: Sicherheit zuerst. Deshalb entwickelt und testet die Firma nicht nur Ausrüstungen gegen Absturz und zur Rettung aus Höhen und Tiefen, sondern bietet passend dazu theoretische Schulungen und praktische Übungen an. Das Thema "Anseilschutz" wird hier ganzheitlich behandelt. Das Übungsgebäude, das ehemalige Kesselhaus eines alten Kraftwerks, ermöglicht dank seiner enormen Maße, die Trainings unabhängig vom Wetter innen durchzuführen. Hier können reale Situationen durchgespielt und geübt werden.

So gibt es beispielsweise auf der Übungsebene "Industrie" verschiedene Leiter-Steigewege, Dachkanten, Schacht- und Siloeinstiege. In dem Übungsbereich "Intervention" für Feuerwehr, Polizei sowie Luftrettung bieten ein Steildachstuhl, ein Original-Polizei-Hubschrauber sowie eine Original-Hubschrauber-Zelle die Möglichkeit, improvisiertes Sichern und Retten in gefährlichem Gelände zu üben.

Die Schulungs- und Sozialräume sind in modernen Containern der Grinbold-Jodag GmbH untergebracht, die einen schönen Kontrast zum denkmalgeschützten Industriegebäude bieten. "Wir sind immer gern bereit, unsere Kompetenz auch für ungewöhnliche Lösungen zur Verfügung zu stellen", freut sich Gerhard Neff, Geschäftsführer der Grinbold-Jodag GmbH. Und was sonst die Kräne erledigen, musste nun in diesem Fall ein immenser Hubstapler übernehmen. Mit seiner Hilfe wurden die vorgefertigten Container an ihren Platz gehievt. Wesentlicher Vorteil dieser Lösung war auch hier die Vorfertigung. Nach der Platzierung der Container waren nur noch die Anschlüsse anzubringen.

Eingerichtet wurden im alten Kesselhaus neben den Schulungsräumen auch die Büro-, Sozial- und Sanitärgebäude. "Mein Büro ist hier oben", beschreibt Ella Bornack ihre ungewöhnliche Arbeitssituation. Für die Kunden stehen neben den Schulungsräumen auch Umkleideräume und Duschen zur Verfügung.

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