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Plädoyer pro Parkett

  • Ein Stück Lebensgefühl und Lebensqualität

(14.1.2008) Wer einen Raum betritt, betrachtet zunächst die Möbel, die Wände, die Decke ... und schließlich den Boden. Unsere Wahrnehmung ist auf ganz bestimmte und vielleicht natürliche Weise geschult: Der Blick richtet sich nicht nach unten, sondern auf die Gegenstände in Augenhöhe. Das ist zwar nicht verwunderlich, aber doch ein Versäumnis, erhält ein Zimmer oder eine Wohnung doch erst durch den Boden seinen unverwechselbaren Charakter, wird der Wohnraum doch erst durch den Boden zu dem, was er ist: Mit der Wahl des Bodenbelags entfaltet sich die besondere Gestaltung einer Wohnung oder eines Raumes. Erst durch ihn stellt sich eine besondere Atmosphäre her. Vor allem dann, wenn es sich dabei um Parkett handelt.


Seit Jahrhunderten schafft Parkett etwas, das man ganz einfach mit Behaglichkeit beschreiben könnte. Holz lebt. Holz atmet. Holz ist beständig. Es vermittelt uns ein Gefühl von Wärme und Natürlichkeit, auf das wir allzu oft in einer größtenteils funktional ausgerichteten Welt verzichten müssen: Beton, Glas und Kunststoff mögen praktisch sein, unser Bedürfnis nach Gemütlichkeit erfüllen diese Baumaterialien alleine aber nicht.

Immer mehr Menschen schätzen die Eigenschaften von zeitlosen Parkettböden - das Traditionelle und Fortschrittliche, das dieses Material gleichsam vereint. Und das nicht zuletzt deshalb, weil man in den letzten Jahren immer mehr über die Problematik von synthetischen Baustoffen aufgeklärt wurde. Weil viele Umwelteinflüsse nicht mehr vor der Haustür Halt machen, Allergien zu einer ernstzunehmenden Volkskrankheit geworden sind, wird auch Parkettboden immer beliebter. Parkett verspricht eben nicht nur einen ästhetischen Mehrwert für die Bewohner, sondern auch einen hygienischen und gesundheitlichen Nutzen.

An Haltbarkeit wird es von keinem anderen Bodenbelag übertroffen: Die richtige Pflege macht's. Dabei ist die Instandhaltung des Parkettbodens nicht aufwendiger als die Pflege eines Teppichs. Obendrein ist der hochwertige Boden für fast jeden erschwinglich geworden. Und bedenkt man die jahrzehntelange Lebensdauer, so rechnet sich Massivparkett in jedem Fall.

Schon die sorgfältige Auswahl der verwendeten Materialien zeugt von der Einzigartigkeit von Parkett: Im Einkauf wird bereits auf die Qualität des natürlichen Werkstoffes geachtet. Bei Bembé Parkett beispielsweise sorgen ständige Qualitätskontrollen dafür, dass später nur bestes Material verlegt wird. Gewonnen wird das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, das gilt freilich auch für die Exotenhölzer, die für manche speziellen Böden verwendet werden. Abgeholzt wird also nur so viel, wie auch wieder aufgeforstet werden kann.

Alle Schritte auf dem Weg zum fertigen Fußboden werden bei renommierten Unternehmen von den Fachleuten genauestens begutachtet:

  • Einschnitt des Holzes,
  • Luft- und Kammertrocknung,
  • Auswahl der Rohfriese,
  • Produktion,
  • Lagerung und
  • Verlegung.

Die Vielfalt, die dann für Bauherren zur Verfügung steht, ist eindrucksvoll: Das Lieferprogramm allein von Bembé umfasst - berücksichtigt man die verschiedenen Holzarten, Mustervariationen und Dessins - mehr als 250 verschiedene Parkettböden. Die Dicke des Massiv-Parketts liegt zwischen acht und 23 Millimetern, darüber hinaus findet man im Programm mehrschichtverleimte Stab-, Tafel- und Dielenelemente mit bis zu 32 Millimetern Stärke.

Fußbodenheizung und Parkett

Wovor viele Bauherren noch zurückschrecken: Auch die Verbindung von Fußbodenheizung und Parkett ist bei fachgerechter Installation und Verlegung geeigneter Hölzer vollkommen problemlos - und ein ganz besonderer, erschwinglicher Luxus; siehe auch Beiträge ...

Außerdem ist Parkett nicht nur für vornehmlich trockene Räume geeignet. Ein moderner Holzboden kann sich technisch wie optisch auch in Bad und Küche bewähren; siehe dazu Beiträge ...

Parkettböden sind höfischen Ursprungs - viele Schlösser, oftmals aufwendig und detailgetreu renoviert, zeugen von der großen Pracht des Parketts und der Kunstfertigkeit der Parkettleger. Als das Bürgertum sich immer mehr emanzipierte, wurden aufwendige Parkette auch in den guten Stuben der bürgerlichen Häuser üblich. Mit der Industrialisierung kam das Stabparkett auf. Es konnten mit größter Genauigkeit sehr komplizierte Muster hergestellt werden. Im 20. Jahrhundert kam das Mosaikparkett hinzu.

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