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Deubau: Freundlich-optimistischer Auftakt des Baujahres 2008

(15.1.2008) Die 23. Internationale Baufachmesse bescherte dem Baujahr 2008 einen freundlich-optimistischen Auftakt. Wunden-Lecken angesichts der Situation im Wohnungsbau 2007 und Aufbruchstimmung kennzeichneten die fünf Messetage, an denen sich laut Veranstalter 71.200 Besucher (2006: ca. 75.000) über das Angebot der insgesamt 780 Aussteller (2006: ca. 800) informierten.

"Die Deubau 2008 hat ihre Position als bedeutendste Baufachmesse des Jahres in Deutschland und als 'feste Größe' im Terminkalender der Bauwirtschaft unterstrichen", betonte Dr. Joachim Henneke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen. Bei einem von 80 auf über 90 Prozent gewachsenen Fachbesucheranteil habe sich die Deubau - wie von der Branche gewünscht - zu einer reinen Fachmesse entwickelt. Dazu, so Henneke, habe u.a. der mit knapp 4.000 Teilnehmern "größte Architekturkongress der westlichen Welt" beigetragen. Die erneut gestiegene Qualität und Kompetenz der Besucher wurde von den Ausstellern besonders positiv vermerkt.

"Bauen im Bestand" und Energiethemen im Mittelpunkt des Interesses

Neben dem Neubau war das "Bauen im Bestand" eines der großen Deubau-Themen 2008. Unter den Stichworten Sanieren, Renovieren und Modernisieren (SanReMo) stellte die Industrie auf der Messe eine Vielzahl an Produkten und Verfahren vor, um Häuser und Wohnungen auf den "aktuellen Stand" zu bringen.

Empfehlen sich Baustoffe wie beispielsweise Steine mit integrierter Wärmedämmung für den Neubau (siehe z.B. Bisotherm, KLB, Mein Ziegelhaus, Poroton, Unipor), versprechen nachträgliche Wärmedämmsysteme eine Steigerung der Energie-Effizienz im Altbau. Neue Materialien erlauben hier zum Beispiel dank verbesserter Wärmedämmeigenschaften geringere Dicken der Dämmstoffschicht (siehe z.B. Weber). Neue Farben verhindern dank Nano-Technologie Schimmelbefall. Ganz besonders für die Nachrüstung im Altbau eignen sich Bodenelememte, die zugleich Trockenestrich und Fußbodenheizung sind (siehe z.B. Creaton). Praktikable Lösungen für die Innendämmung stehen vor allem bei Besitzern von historischen Gebäuden im Blickpunkt.

Neue Produkte für Energiekostensenkung und Klimaschutz

Wie ein roter Faden zog sich das Thema Energieeffizienz durch die Deubau. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", so Dr. Rüdiger Vogel, Vorsitzender des Deubau-Messebeirates und Sprecher der Aussteller der Pilotmesse 2008. "Jetzt liegt es an Bauherren und Immobilienbesitzern, die vorgestellten Produkte und Verfahren im Sinne von Klimaschutz und Kosteneinsparung zu nutzen", unterstreicht Vogel. Der wie Christa Thoben, NRW-Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, hierin auch arbeitsmarktpolitisch eine wichtige Aufgabe sieht. Thoben bei ihrem Besuch auf der Deubau: "Wir müssen die Sanierungsrate bei Altbauten von derzeit ein Prozent auf drei Prozent steigern. Dadurch könnten 100.000 neue Arbeitsplätze in der Baubranche entstehen." Breiten Raum nahmen auf der Messe auch Technologien zur Energiegewinnung - von der Photovoltaik bis zur Wärmepumpe - ein. Außerdem wurde das Darmstädter Solarhaus, Gewinner des Solar Decathlons 2007 in voller Lebensgröße aus- und vorgestellt.


Wie und mit welchen Produkten Gebäude fachgerecht modernisiert werden, darüber informierten Experten auf dem "Marktplatz Altbau" in über 50 Foren. Fachleute, aber auch Bauherren nutzten die Chance, sich persönlich beraten zu lassen. Auch in den Sonderevents "Dach- und Holzbau" sowie "Ausbau & Fassade" standen neben der Präsentation praktischer Detail-Lösungen Beratungsgespräche im Mittelpunkt.

Am Gemeinschaftsstand "Wald und Holz NRW" stellte Eckhard Uhlenberg, NRW-Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Fachleuten aus Holzwirtschaft, Holzhandwerk und Forstwirtschaft, Architektur und Wissenschaft den "Pakt für Wald und Holz - Ein forst- und holzwirtschaftliches Basisprogramm für NRW" vor.

Alle 2 Jahre wieder: Die nächste Deubau, die Ausgabe 24, findet vom 12. bis 16. Januar 2010 statt.

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