Baulinks -> Redaktion  || < älter 2008/0095 jünger > >>|  

Grohe im Olympia-Stadion 2008

(21.1.2008) Ein Meisterwerk moderner Architektur entsteht in Peking. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen und die Athleten trainieren noch in ihrer Heimat, trotzdem ist das Beijing National Stadium (siehe Google-Maps) als Hauptschauplatz der Olympischen Spiele 2008 schon in aller Munde. Millionen von Menschen werden es dieses Jahr besuchen oder auf den Fernsehschirmen sehen:


Für diesen großen Auftritt in der Welt des internationalen Sports greifen die Bauherren auf die Kompetenz internationaler Unternehmen zurück. So zum Beispiel auf Grohe: 800 Rapid SL Sanitärsysteme und Tectron Infrarot-Elektroniken werden im chinesischen Beijing National Stadium installiert.

Ein "Vogelnest" aus Stahl

Der Entwurf zum Stadion - im Volksmund nur das "Vogelnest" genannt - stammt von den schweizerischen Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron in Zusammenarbeit mit ArupSport und China Architecture Design & Research Group. Ihren Spitznamen verdankt die Konstruktion dem Stahlnetz, das das gesamte Äußere des Gebäudes umgibt. Es ist sehr natürlich und fast wie zufällig geflochten. Ein außergewöhnlich pures und organisches Design. Die Zwischenräume werden mit Kunststoffkissen aufgefüllt, die sich durch eine hohe Lichtdurchlässigkeit auszeichnen sollen. Der Grundstein zu diesem Mammut-Projekt wurde bereits im Dezember 2003 gelegt. Die Eröffnung ist für Ende März 2008 geplant.

Mensch im Mittelpunkt

Auf einer Fläche von etwa 258.000 Quadratmetern bietet das Stadion 80.000 dauerhafte und 11.000 zusätzliche Zuschauerplätze während der Olympischen Sommerspiele vom 8. bis 24. August 2008. In dieser Zeit werden am Austragungsort der Fußball- und Leichtathletikwettkämpfe 150.000 bis 240.000 Besucher täglich erwartet. Diesen Größenordnungen hat auch die Innenarchitektur Rechnung zu tragen - von weitläufigen Arkaden, die zum Bummeln einladen, bis hin zum Stadion selbst, in dem die Zuschauer aus jeder Richtung eine gute Sicht auf die Wettkämpfe haben. Besonderes Plus des "Vogelnest"-Designs: die natürliche Ventilation, die für ein angenehmes Klima sorgt.

Die gestalterischen und technischen Ansprüche an das Beijing National Stadium reichen bis in die Waschräume. Die Rapid SL Installationssysteme von Grohe sind selbsttragend und auch härtesten Belastungen, zum Beispiel durch Vandalismus, gewachsen. Die einwirkenden Kräfte werden direkt in den Boden geleitet (siehe Bild rechts aus dem Beitrag "Schwerlastfuß für WC und Bidet im frei gestalteten Bad" vom 28.12.2005).

Eine saubere Lösung stellen zudem die Tectron Skate Infrarot-Elektroniken dar. Vorteil der berührungslos gesteuerten Elektronik ist nicht nur die hygienische Betätigung ohne Handkontakt, sondern auch die garantierte Auslösung des Spülens nach jeder Benutzung des WCs. Die Wassermenge zum Spülen kann der Betreiber selbst bestimmen (siehe auch Beitrag "Grohe-Spülkasten jetzt mit Servomotor" vom 23.5.2006).

Veranstaltungsort mit Zukunft

Nach den Olympischen Spielen 2008 soll das Stadion nicht nur als Sportstätte, sondern auch für Konzerte und Feste genutzt werden. Es gilt schon jetzt als eine Sehenswürdigkeit für Peking-Touristen und wird wohl auch in Zukunft zahlreiche Besucher anziehen.

siehe auch für weitere Informationen:

ausgewählte weitere Meldungen:

Baulinks folgen auf...

Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das Twitter-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das Facebook-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das +1-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Anmeldung zum kosten­losen Bauletter:
Der Baulinks-Newsletter kann jeder­zeit leicht auch wieder ab­bestellt werden!

Relevante BauDates

weitere Infos zu...
Impressum (c) 1997-2016 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (Google+, XING, linkedin)