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Intumeszierende Brandschutzplatte für den baulichen Brandschutz

(30.1.2008) Im Bereich des vorbeugenden baulichen Brandschutzes rückt das Thema Abschottungen mehr und mehr in den Focus der Objektverantwortlichen. Dies ist vor allem dadurch bedingt, dass auf Grund der zum Teil sehr komplexen Einbauvoraussetzungen sowie den immer wiederkehrenden Nachbelegungen, Abschottungen häufig fehlerhaft eingebaut sind oder aber sich auf Grund von Nachbelegungen nicht mehr in einem zulassungsgerechten Zustand befinden.


Der wandbündige Einbau der ersten intumeszierenden Brandschutzplatte ist eine von zahlreichen Montagevarianten.

Für den zulassungsgerechten Verschluss von Kabel- und Rohrdurchführungen werden im Markt eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme angeboten. Auf Grund von z.B. zusätzlichen notwendigen Beschichtungen von Kabeln und Schottoberflächen in vorgeschriebenen Trockenschichtstärken sowie unterschiedlichen Abstandsregeln der jeweils durchgeführten Medien, wird den Verarbeitern solcher Systeme das zulassungsgerechte Montieren nicht unbedingt erleichtert.

Umso wichtiger ist es für die jeweiligen Objektverantwortlichen, darauf zu achten, dass Systeme zum Einsatz kommen, die ohne zusätzliche Beschichtungen auskommen, Systeme die durch ihr reaktives, intumeszierende  Verhalten (intumescere (lat.) = anschwellen) zusätzliche Sicherheiten bieten und zudem im Bereich der Nachbelegungen nachhaltige Vorteile in der Instandhaltung mitbringen. Diesem Konzept hat sich u.a. die Zapp-Zimmermann GmbH verschrieben. Mit dem neuen Kombischott "System ZZ-Platte BDS-N", der ersten intumeszierenden, beschichtungsfreien, faserfreien sowie flexiblen Brandschutzplatte, sollen neue Maßstäbe im Bereich der Abschottungen gesetzt werden.

Um dieses System herum bietet Zapp-Zimmermann ein umfassendes Systemprogramm für Kabel- und Rohrabschottungen von der Einzelkabeldurchführung bis hin zu großflächigen Abschottungen. Auf Grund der Vielzahl von unterschiedlichsten Abschottungen in einem Gebäude ist zudem die Dokumentation solcher Maßnahmen ein Thema welches immer wichtiger wird. Hier sollte das Augenmerk der jeweiligen Objektverantwortlichen vor allem auf die Nachhaltigkeit ihrer Dokumentation gerichtet sein. Nachhaltigkeit soll heißen, nicht nur eine einmalige Projekt- oder Auftragsdokumentation zu erstellen sondern den gesamten Lebenszyklus von der Ersterstellung bis hin zu den Nachbelegungen zu dokumentieren. Denn nur so erlangt der Betreiber eines Gebäudes eine gewisse Rechtssicherheit. In Zusammenarbeit mit der DocuPort AG bietet die Zapp-Zimmermann zu diesem Thema ein Verfahren an, welches diese Nachhaltigkeit ermöglicht.

Allerdings sind gute Produkte alleine noch kein Garant für einen zulassungsgerechten Einbau. Daher ist es unerlässlich, in dem sensiblen Bereich der Brandabschottungen die gesamte Kette vom Produkt über die Dokumentation bis hin zum geschulten Fachverarbeiter zu betrachten.

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