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Umsätze in Baumaschinenhandel und Vermietung stiegen auch 2007

(10.2.2008) Die Umsätze des deutschen Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinenhandels entwickelten sich im Jahr 2007 insgesamt positiv. Wie eine Umfrage des Bundesverbandes der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinenfirmen e.V. (bbi) im Januar 2008 unter den bedeutendsten Branchenunternehmen ergab, verzeichneten im Vorjahr Unternehmen aus Westdeutschland ein Umsatzplus von durchschnittlich nominal 12,5%.


bauma 2007: 360.000 m² Freigelände neben 180.000 m² Hallenfläche; Bild vergrößern (Bild aus dem Beitrag "Super-bauma durch weltweiten Bauboom" vom 29.4.2007)

Insgesamt verzeichneten 80% der an der Befragung teilnehmenden Firmen 2007 eine positive Umsatzentwicklung. Jeweils 10% verwiesen auf stagnierende bzw. rückläufige Zahlen im Jahresvergleich. Die Entwicklung der Unternehmen in Ostdeutschland verlief uneinheitlich. Hier gingen gleichermaßen Meldungen über bedeutende Umsatzzuwächse und -rückgänge ein. Im Durchschnitt verzeichneten die Branchenunternehmen Ost ein Wachstum von 3%. Das Bundesamt für Statistik weist für den Zeitraum Januar bis November 2007 einen Umsatzzuwachs von 15% für die gesamte Branche aus.

Nach einem starken Jahr 2006 blieb die Nachfrage nach neuen Baumaschinen im Vorjahr weiter auf einem hohen Niveau. Die Bau- und Industriemaschinenhändler West erhöhten den Umsatz mit neuen Baumaschinen und -geräten 2007 um durchschnittlich 15%. Die teilnehmenden Firmen führten die Expansion u.a. auf immer noch dringend notwendige Ersatzinvestitionen bei den Bauunternehmen zurück.

  • Die Umsatzzuwächse wurden allerdings überwiegend mit Maschinen für den Tief- und Straßenbau realisiert.
  • Die Umsätze mit Maschinen für den Hochbau konnten im Durchschnitt nur um 2% erhöht werden.

Die weiteren Absatzbereiche legten 2007 zwischen 5,5 und 6% zu, mit Ausnahme des Gebrauchtmaschinengeschäftes, für das ein durchschnittliches Wachstum von 2,5% ermittelt wurde.

Die Unternehmen in Ostdeutschland verzeichneten mit einem durchschnittlichen Plus von 5% ebenfalls beim Verkauf neuer Maschinen für den Tief- und Straßenbau die größte Zuwachsrate. Die Umsatzzahlen mit Maschinen für den Hochbau wiesen im Durchschnitt sogar ein leichtes Minus aus. Die weiteren Absatzbereiche bewegten sich in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Die Prognosen ...

... für die weitere Entwicklung der Bauwirtschaft im Jahr 2008 sind uneinheitlich aber überwiegend leicht optimistisch. Vor diesem Hintergrund und nach zwei relativ guten Jahren fallen die Erwartungen der Bau- und Industriemaschinenhändler für 2008 zurückhaltend aus. Insgesamt erwarten die an der Umfrage teilnehmenden Branchenunternehmen aus Westdeutschland ein Umsatzplus von 2%. Unternehmen mit Standorten in Ostdeutschland gehen ebenfalls von einem leichtem Wachstum der Umsätze von 2,5% aus. Wie die oben ausgewiesenen Durchschnittswerte für die einzelnen Unternehmensbereiche zeigen, werden keiner Sparte besondere Wachstumspotentiale zugemessen.

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