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Dezentrale Unterflur-Lüftung für luxuriöses Wohnambiente

(11.2.2008) Im Stadtzentrum von München zwischen dem Alten Botanischen Garten und dem Kloster St. Bonifaz entsteht mit den Lenbach Gärten ein neues Areal mit hochwertigen Wohnungen, Büros, Restaurants sowie einem bereits eröffneten 5-Sterne-Plus-Luxushotel. Für gehobene Ansprüche erstellte der Bauherr Frankonia Eurobau Max-Viertel GmbH die rund 100 Eigentumswohnungen mit etwa 23.000 m² Wohnfläche sowie die Büroflächen mit einer Fläche von 22.000 m² (siehe Google-Maps und/oder Bing-Maps).


Das Gelände erhielt den Namen Lenbach Gärten in Anlehnung an den Münchner Maler Franz von Lenbach, der in seiner nah gelegenen Stadtvilla im späten 19. Jahrhundert gelebt und gearbeitet hat. Architektonische Entwürfe stammen von den Münchner Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht sowie dem Architekturbüro Steidle. Otto Steidle hat bis kurz vor seinem Tode im April 2004 an dem Projekt gearbeitet. Dass schon vor Baubeginn die gesamte Bürofläche vermietet war, zeigt die hohe Attraktivität. Ebenso erfolgreich verläuft offensichtlich der Verkauf der Wohnungen, bei denen das Spektrum von der 100 m² großen Stadtwohnung über 180 bis 350 m² große Lofts bis zur 500 m² großen Penthouse-Maisonette reicht.

Ein besonders flexibles Gebäudekonzept bieten hierbei die Steidle Lofts. Auf 180 m² und vier Ebenen ist eine individuelle Gestaltung der Einheiten mit Zwischenetagen für Galerien oder Wohnbereiche möglich. Jedes Loft lässt sich zudem horizontal und vertikal erweitern. Im Souterrain gibt es Ausbaumöglichkeiten für Pool, Sauna und Spa. Ergänzt wird das Loft-Konzept durch einen weiteren Wohntyp, das Flat-Wohnen mit kleineren Einheiten, die sich ebenfalls über mehrere Etagen erweitern lassen.

Entsprechend hohe Anforderungen wurden auch an die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik in der gesamten Wohnanlage gestellt. Zum Einsatz kommt die dezentrale Lüftungstechnik des Herstellers Emco Klima aus Lingen. Kernstück ist dabei ein Lüftungsgerät in Unterflur-Bauweise, das den Raum mit Frischluft versorgt. Aufgrund der Innenstadtlage der Lenbach Gärten und der großen Verkehrsdichte gab es erhöhte Auflagen an den Lärmschutz von Seiten der Architekten. Der Betrieb der Ventilatoren beispielsweise durfte bei 60 m³/h Zuluft einen Schalldruck von maximal 27 dB verursachen. Eine weitere Forderung war die Schallreduzierung zwischen Außen und Innen um 40 dB, vor allem im Schlafbereich. Diese Anforderung konnte durch einen doppelten Schalldämpfer erreicht werden.

Die flexible Fertigung des Lingener Herstellers ermöglicht die Produktion von Sonderanfertigungen bei dezentralen Lüftungsgeräten sowohl im Hinblick auf die technische Ausstattung als auch auf die Design- und Farbwünsche des Bauherren und seines Architekten. In Angebot sind Fassaden-, Brüstungs- und Unterflurgeräte. Bei der technischen Ausstattung gehen die Möglichkeiten von der einfachen Lüftungsfunktion über die Wärmerückgewinnung bis zur Heizung und Kühlung mit Wärmeübertragern in Zwei- oder Vierleiterschaltungen.

Neben den dezentralen Unterflur-Lüftungsgeräten kommen in den Wohnbereichen der Lenbach Gärten Bodenkonvektoren zum Einsatz. Innen ergeben die Lüftungsgeräte und Bodenkonvektoren optisch ein durchgängiges Band, bei dem die Bewohner von den unterschiedlichen Funktionalitäten nichts bemerken. Insgesamt haben die Bänder, die mit den Geräten des Lingener Klimatechnikherstellers ausgestattet sind, bei diesem Projekt eine Länge von etwa 1,7 km. Die Abdeckung erfolgt mit Rosten, die an das Bodenmaterial angepasst sind. Lieferbar sind viele Sorten wie Eiche natur, Eiche geräuchert, Mooreiche, Walnuss, Kirsche, Teak, aber auch Metallroste in verschieden farblichen Gestaltungen kann der Käufer der Wohnung wählen.

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