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Architekturpreis "Metalldächer und -fassaden" hat 4 Sieger

(20.2.2008) Auf dem alle zwei Jahre stattfindenden Klempnertag in Würzburg hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) seinen Europäischen Architekturpreis "Metalldächer und -fassaden" verliehen. Der vom Handwerk in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) ausgelobte Preis würdigt Spitzenleistungen bei der Verwendung von Metall als konstruktives und gestaltendes Element in der Gegenwartsarchitektur.


Schulungszentrum in Neukirch (Barkow Leibinger Architekten, Berlin)

Den ersten Platz des mit 15.000 Euro dotierten Wettbewerbs teilen sich in diesem Jahr drei Preisträger. Nach intensiver Begutachtung der über 130 eingereichten Bewerbungen erklärte die Jury unter Leitung von BDA-Präsident Michael Frielinghaus ...

... zu gleichberechtigten Wettbewerbssiegern. Darüber hinaus sprach die Jury sechs Anerkennungen aus.


Versuchshalle in Stuttgart (Bild vergrößern)

Der Initiator der Wettbewerbs, ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Michael von Bock, wertete die Entscheidung der Jury als Ausdruck für die wachsende Bedeutung der Metallver­arbei­tung an Dach und Fassade. "Die insgesamt hohe Qualität der eingereichten Wettbewerbsbeiträge zeigt, welche herausragende Verbindungen moderne Handwerkskunst und anspruchsvolle Architektur heute bereits eingehen." Dies sei auch eine willkommene Bestätigung für die Zielsetzung des Architekturpreises, die Leistungen und Werkkünste des Klempnerhandwerks in das Licht der interessierten Öffentlichkeit zu rücken. "Das Klempnerhandwerk ist ein modernes Handwerk, das alle Chancen für die Zukunft besitzt", ist Michael von Bock und Polach überzeugt.

Sonderpreis "Architektur + Energie"

Ein neues ertragreiches Geschäftsfeld für das Klempnerhandwerk sieht der ZVSHK im Zusammenspiel von innovativer Energietechnik und kreativer Gegenwartsarchitektur. Erstmals hat die oberste Vertretung der Klempner in Deutschland daher neben dem traditionellen Architekturpreis in Würzburg einen Sonderpreis "Architektur + Energie" vergeben. "Die Anforderungen nach maximaler Energieeinsparung und höchster Energieeffizienz werden zukünftig wesentliche Determinanten moderner Baukunst sein", urteilt der Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. "Unser Sonderpreis soll herausstellen, welche energetischen Potenziale und gestalterische Optionen Handwerk und Architektur hierbei gemeinsam realisieren können." Erster Preisträger des mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreises ist das Objekt Freiburger "Sonnenschiff" des Architekten Rolf Disch - siehe Bing-Maps und/oder Google-Maps.


"Sonnenschiff" (Architekturbüro Rolf Disch)

Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks Otto Kentzler hatte wie schon in den Vorjahren die Schirmherrschaft über den Architekturpreis übernommen. In seinem Grußwort wies der gelernte Klempnermeister auf die guten politischen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Klempnerhandwerk hin.

Bruno Schliefke, der Präsident des ZVSHK, skizzierte das sich wandelnde Berufsbild des technisch immer anspruchsvoller werdenden Klempnerhandwerks. Er zeigte auf, wie die SHK-Organisation diesen Veränderungs- und Modernisierungsprozess mit der neuen Mustermeisterprüfung und dem neuen Rahmenlehrplan für die Meisterausbildung aktiv begleitet hat. "Zur Zeit arbeiten wir an einer neuen Ausbildungsverordnung, die bei positivem Verlauf in diesem Herbst über den ZDH eingeleitet werden kann", erklärte Bruno Schliefke in Würzburg. Darüber hinaus konstatierte der ZVSHK-Präsident eine wachsende Spezialisierung im Klempnerhandwerk. Die Modernisierungstendenz, die in hohem Maße den wachsenden technologischen Anforderungen an den Beruf geschuldet sei, bliebe nicht ohne Rückwirkung auf die Struktur des Gewerkes. So habe die jüngste Konjunkturumfrage des ZVSHK aus dem Herbst 2007 aufgezeigt, dass eine deutliche Verschiebung der Klempnerarbeiten weg von Unternehmen, die diese Leistung neben, Sanitär, Heizung und Klima anbieten, hin zu Betrieben, die sich auf die Klempnerei spezialisiert hätte, stattfindet. Schliefke geht davon aus, dass sich dieser Trend zum Spezialistentum in den nächsten Jahren verfestigen wird.


Neubau einer Sporthalle in Zürich (weberbrunner architekten, Zürich)

Zu dem zweitägigen Branchentreffen des deutschen Klempnerhandwerks kamen über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Würzburg. Neben dem Festakt zur Verleihung des Architekturpreises und des Sonderpreises standen zahlreiche Fachvorträge und die begleitende Informationsbörse führender Hersteller und Handelsfirmen im Blickpunkt des Besucherinteresses.

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