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Studie zu PPP-Projekten im Hochbau vorgestellt

(24.2.2008) "PPP im Hochbau bietet gute Chancen für den Mittelstand", sagte Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauminister am 19.2. in Berlin. Das ist auch das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen durch das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) erstellt wurde. 

Bei den untersuchten Projekten steuern kleine und mittlere Unternehmen 47 Prozent aller Public Private Partnership (PPP) Bauvorhaben im Hochbau. An der Wertschöpfung der nachgeordneten Aufträge sind sie sogar zu 70 bis 80 Prozent beteiligt. Bei größeren Investitionsvolumen sinkt die Beteiligung mittelständischer Anbieter erwartungsgemäß. Die "kritische Schwelle" eines Auftrags für den Mittelstand liegt bei etwa 15 Millionen Euro.

"Die Studie zeigt deutlich, dass PPP-Projekte für den Mittelstand eine große Chance darstellen. Bei den untersuchten Projekten mit einem Investitionsvolumen bis 15 Millionen Euro waren mittelständische Unternehmen bei 12 von 15 Projekten als Hauptauftragnehmer oder Mitglieder von Bietergemeinschaften im Wettbewerb erfolgreich. Das ist mehr als ein deutliches Signal. Das vielfach wiederholte Vorurteil,  PPP-Projekte seien mittelstandsfeindlich, entbehrt der Grundlage", so Großmann.

Der Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen Helmut Linssen hob besonders hervor, dass über 50 Prozent der Wertschöpfung eines PPP Projekts in der Region verbleiben und das viel gefürchtete Preisdumping ausbleibt: "Das ist gut für die Regionen und belegt noch einmal deutlich die Leistungsfähigkeit des örtlichen Mittelstandes. Die Studie zeigt weiterhin, dass der häufig eingewendete Verdacht des Preisdumpings gegenüber den bei PPP eingebundenen Nachunternehmern unbegründet ist."

Die Studie untersuchte die Beteiligung des Mittelstandes bei 30 PPP-Hochbauprojekten in Deutschland. Als Definition des Mittelstands wurde die der EU-Kommission zugrunde gelegt. Danach gehören solche Betriebe zum "Mittelstand", die den Kleinstunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) angehören, die also eine Zahl von 250 Beschäftigten sowie einen Gesamtumsatz von 50 Millionen Euro oder eine Bilanzsumme von 43 Millionen Euro im Jahr nicht überschreiten.

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