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Umleitung für undichte Grundleitung

(11.3.2008; SHK-Bericht) Private Abwasserleitungen, die im Erdreich vergraben sind, müssen dicht sein. Dies erscheint mit Blick auf den gebotenen Grundwasserschutz logisch, ist aber laut unabhängiger Untersuchungen bei nahezu 90 Prozent der Leitungen nicht der Fall. Aus diesem Grund fordert der Gesetzgeber, dass bis 2015 die Dichtheit der Leitungen und - im Falle von Undichtigkeiten - deren Sanierung vom Hausbesitzer nachgewiesen wird. SHK-Fachhandwerker sollten über Möglichkeiten der Prüfung wie der Sanierung informiert sein und ihre Kunden aktiv beraten. Mit qualifizierten Weiterbildungsmaßnahmen und intelligenten Sanierungslösungen vermittelt der Abwasserspezialist Jung Pumpen dem Fachhandwerk die notwendigen Kenntnisse, wie auf der SHK in Essen noch einmal deutlich wurde.

Bundesweit gilt, dass ein Dichtheitsnachweis für die Grundleitung nach DIN 1986 Teil 30 bis zum 31.12.2015 zu erbringen ist. In der Praxis unterscheiden sich die Vorgaben der Kommunen für Dichtheitsprüfungen jedoch von Bundesland zu Bundesland zum Teil erheblich. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise wird der Dichtheitsnachweis per Landeswassergesetz verlangt. Hiernach können die Kommunen die Umsetzung der Dichtheitsprüfung auch in wesentlich kürzeren Zeiträumen verlangen. Auf dem Messestand des Abwasserspezialisten Jung Pumpen informierten sich deshalb viele Besucher zunächst über die rechtliche Situation in ihrem Bundesland (siehe auch Bauherrenfolder "Dichtheitsprüfung - was nun?" aus dem Beitrag "Dichtheitsprüfung bei Grundleitungen wird Pflicht" vom 27.11.2007).

Inhouse-Lösungen stiften Mehrwert

Bei der Sanierung defekter Grundleitungen werden die Leitungsabschnitte innerhalb und außerhalb des Gebäudes von unterschiedlichen Gewerken in Stand gesetzt - für die Hausbesitzer ein ebenso unerfreulicher Zustand wie der Prüfungsbefund an sich, der eine umfassende Sanierung verlangt.

Als Problemlöser kann das SHK-Fachhandwerk mit ausgereiften Inhouse-Konzepten auftreten. Denn die auf Dauer sicherste und einfachste Lösung besteht nach Meinung vieler Fachleute in der Stilllegung der alten Grundleitung unter der Bodenplatte. Es wird dann vom SHK-Handwerk eine neue wartungsfreundliche Sammelleitung unter der Kellerdecke abgehängt und das im Keller anfallende Abwasser mittels einer Hebeanlage in den Kanal gepumpt (Bild rechts). Eine aufwändige Sanierung der Leitung außerhalb des Gebäudes wird damit überflüssig und - ganz nebenbei - das Risiko eines Rückstaus fachgerecht und zeitgemäß aus der Welt geschafft.

Weiterbilden - Netzwerke bilden

Im Seminar "Dichtheitsprüfung von Grundleitungen" bietet der Abwasserspezialist Jung Pumpen die Möglichkeit, die zur Prüfung von Grundleitungen notwendige Qualifizierung mit Sachkundezertifikat zu erwerben. Neben den erforderlichen Fachkenntnissen zur Dichtheitsprüfung und der genannten Sanierungsvariante wird dort auch der Blick über den Tellerrand gewagt. Sanierungsverfahren, wie z.B. das Inlinerverfahren oder das Flutungsverfahren, sollen ausführlich erläutert werden.

Kooperationen mit erfahrenen Kanalsanierern empfehlen sich nach Meinung des westfälischen Pumpenherstellers für alle SHK-Fachhandwerker, die ihren Kunden die perfekte Lösung für jeden Fall anbieten möchten: Je nach Umfang der nachgewiesenen Undichtigkeiten und orientiert an den baulichen Gegebenheiten können sie gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Hausbesitzern die jeweils beste Lösung "aus einer Hand" anbieten und diese auch umsetzen.

Anmeldung

Wer sich mit Dichtheitsprüfungen und Sanierungsmöglichkeiten befassen und den Sachkundenachweis erlangen möchte, hat die Möglichkeit dazu z.B. ...

  • am 2./3. Juni oder
  • am 15./16. September 2008 im Jung Pumpen FORUM in Steinhagen.

Anmeldungen können per E-Mail an marina.farthmann@jung-pumpen.de  oder telefonisch unter 05204/17-162 vorgenommen werden. Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 360 Euro inkl. Übernachtung und Verpflegung.

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