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Unsichere Produkte im Fokus von VDE, Zoll, ZVEI,...

(27.3.2008; Light+Building-Vorbericht) Zum Schutz der Verbraucher will die Messekommission "Produktsicherheit" im Rahmen einer gesetzlich durchgeführten Marktüberwachungsaktion auf der Light+Building in Frankfurt am Main Produkte identifizieren, die ausgestellt werden, obwohl sie nicht den europäischen Sicherheitsvorgaben entsprechen. Solche Produkte müssen entsprechend gekennzeichnet sein und falls dies nicht der Fall ist, muss die Kennzeichnung nachträglich erfolgen. Nimmt ein Hersteller die Kennzeichnung nicht vor oder entfernt das Produkt nicht vom Messestand, kann eine amtliche Verfügung mit sofortigem Vollzug erwirkt werden. Unter Umständen droht dem Aussteller ein Ordnungsgeld in Höhe von 3.000 Euro.

Während der gesamten Messezeit steht den Ausstellern das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut zur Verfügung:

  • Halle 4.1, Stand Nr. D 90
  • Hotline 069-7575-41005

Aussteller werden gebeten, Hinweise auf unsichere Produkte auch an die Messekommission "Produktsicherheit" zu geben. ZVEI-Mitarbeiter Dieter Schornick nimmt die Hinweise entgegen:

  • am 7. April in Halle 4.C
  • Raum 214/215
  • von 9:30 bis 10:00 Uhr und von 13:00 bis 14:00 Uhr
  • auch unter Mobilnummer 0162-2664-929 erreichbar

Die Messekommission Produktsicherheit besteht aus Mitarbeitern ...

Sicherheit bis ins Detail kostet Geld

Die Einhaltung der Sicherheitsnormen macht je nach Produkt zwischen 15 und 25 Prozent der Herstellkosten aus. Unseriöse Hersteller setzen hier den Rotstift an. Zerbrechliche Gehäuse, ungesicherte Lötverbindungen, schwache Kontakte, zu dünne Isolierung sind nur einige der Sicherheitsmängel, die sich in auffällig billigen Elektrogeräten finden. Typische Gefahren sind Stromschläge, Brände, Verletzungen.

Der ZVEI weist darauf hin, dass Sicherheitsmängel den Geräten fast nie von außen anzusehen sind. Es sind technische Details, die nur Fachleute erkennen können. Daher arbeiten die ZVEI-Hersteller von Elektrogeräten und Prüforganisationen in der "ZVEI-Aktionsplattform Sichere Produkte" zusammen. Sie ist Ansprechpartner für Hersteller und Händler, aber auch für Endverbraucher, die auf potenziell unsichere Geräte stoßen. Die Aktionsplattform unterstützt die Arbeit der Marktüberwachungsbehörde, beispielsweise durch Vorprüfungen von beanstandeten Produkten. Sie sorgt dafür, dass Sicherheitsbeanstandungen bekannt gemacht werden, unter anderem durch Veröffentlichung der amtlichen Untersuchungsergebnisse in einer Internet-Datenbank: icsms.org.

Auch im Hessischen Sozialministerium, Referat III 4B Produkt- und Betriebssicherheit, wurde im letzten Jahr ein Internetportal Geräte- und Produktsicherheit etabliert, das auf unsichere, im Markt entdeckte Produkte hinweist: gps.sozialnetz.de.

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